Michelau — Mit dem Erben ist das so eine Sache. Vor allem wenn der Nachlass lukrativ und die Zahl der potenziellen Erben groß ist. Und wenn dann auch noch die Aufteilung Probleme bereitet und das Ganze in eine Erbengemeinschaft mündet, dann ist das Tohuwabohu vorprogrammiert.
So auch in dem jüngsten Mundartstück von Renate Rosenbauer "Di Ermgemeinschaft GmbH & Co KG", auf das sich die Michelauer und ihre Gäste von Freitag, 16., bis Sonntag, 18. Oktober, mit insgesamt vier Aufführungen im Martin-Luther-Haus (Gemeindezentrum) freuen können.
Am 21. September beginnt bei Elektro-Rosenbauer am Kirchplatz der Kartenvorverkauf. Der Erlös ist für die evangelische Kirchengemeinde bestimmt. Schon jetzt wird im Michelauer Gemeindezentrum eifrig geprobt, mit viel Improvisationstalent, denn nur in den seltensten Fällen sind alle Mitwirkenden, zu denen auch Bürgermeister Helmut Fischer und Pfarrer Roland Höhr gehören, anwesend.
Wie immer gibt es auch einen Überraschungsgast, der während der Vorstellung zunächst unauffällig im Publikum sitzt, ehe er in einem der fünf Akte plötzlich die Bühne entert und ins Geschehen eingreift. Die einzelnen Aufführungen beginnen jeweils um 19 Uhr. Am Sonntag gibt es eine Zusatzveranstaltung um 14 Uhr. Es gibt keine nummerierten Plätze. Die Saalöffnung ist jeweils eine Stunde vor Beginn der Aufführung. kag