Die Kreuzbergallianz unterstützt Bauherren bei Einzelmaßnahmen zur Energieeinsparung an Wohngebäuden, konkret bei der Wärmedämmerung von Außenwänden, Dach, Geschossdecken und Bodenflächen, beim Austausch von Fenstern und Außentüren und beim sommerlichen Wärmeschutz. Um eine staatliche Förderung von 20 Prozent zu bekommen, muss ein Energieeffizenz-Experte hinzugezogen werden.

Die Kosten für diesen Energieexperten, der die Abwicklung des Förderverfahrens von der Antragsstellung bis zur Auszahlung übernimmt, trägt die Kreuzbergallianz beziehungsweise die jeweilige Mitgliedsgemeinde, in diesem Fall die Stadt Bischofsheim. In der Kreuzbergallianz ist keine Brückenauer Gemeinde dabei.

Kein Effizienzhaus-Standard

Der Vorteil für Bauherren: Mit der Einzelmaßnahme muss kein Effizienzhaus-Standard erreicht werden. Für das Förderverfahren gibt es keinen personellen und finanziellen Aufwand, im Gegenteil, dies übernimmt die Stadt, die Investitionskosten verringern sich um 20 Prozent und die Energiekosten werden dauerhaft gesenkt. Der Bauherr muss lediglich Angebote einholen und die Maßnahme beauftragen. Weitere Informationen zum Verfahren gibt es auf der Homepage der Kreuzbergallianz unter kreuzbergallianz.de und bei der Stadtverwaltung.

Das Projekt läuft zunächst bis Ende 2022. Die Anträge werden in der Reihenfolge des Antrags bearbeitet. Als Energieexperte konnte Michael Kirchner aus Wildflecken gewonnen werden, der bisher schon im Architektenpool für die Beratungsgutscheine der Kreuzbergallianz aufgenommen war. bem