Hinter den Aktivitäten des Schützenvereins Dörfles stehen viele Stunden, die Vereinsmitglieder ehrenamtlich und in ihrer Freizeit zur Verfügung stellen. Bei der Hauptversammlung machte Oberschützenmeister Aribert Machold deutlich, dass ohne dieses Engagement kein Verein existieren könne. Es wäre schön, wenn dies an den Öffnungstagen (Dienstag und Freitag) durch mehr Besuch honoriert würde.
Die Bilanz des Oberschützenmeisters für das abgelaufene Schützenjahr fiel gemischt aus. Der Schützenverein Dörfles hat zurzeit noch 53 Mitglieder, im letzten Jahr musste der Verein neun Abmeldungen und einen Todesfall verkraften. Dem gegenüber steht die Neuanmeldung eines Schülers. Jugendleiterin Lucie Höll führte dazu in ihren Bericht aus, dass eine verstärkte Zusammenarbeit mit der örtlichen Jugendpflege erfolge, ebenso nehme der Verein wieder am Familientag des Landkreises teil.
Die sportliche Situation stellt sich genauso angespannt wie im vergangenen Jahr dar. So konnte 1. Schützenmeister Boris Friedel zwar Teilnahmen bis hin zur bayerischen Meisterschaft vermelden, dies waren aber Erfolge von Auflageschützen. Bei den Rundenwettkämpfen der Freihandschützen im Jahr 2016 konnte der Klassenerhalt nur mit viel Glück realisiert werden.
Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Karl-Heinz Gloge die goldene Ehrennadel des BSSB verliehen, für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Norbert Walter mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.Die Gauehrennadel für besondere Verdienste um das Schützenwesen erhielten Monja Machold-Friedel und Adelheid Ganß. Das große Gauehrenzeichen ging an Boris Friedel und Gerhard Ganß. red