Laut einer Prognose des Landesamtes für Statistik wird im Jahr 2036 mehr als jeder dritte Landkreisbürger 60 Jahre und älter sein. Der demografische Wandel mit einer immer älter werdenden Bevölkerung stellt also eine besondere Herausforderung dar, auf die der Landkreis Rhön-Grabfeld jetzt reagiert hat.

Der Pflegestützpunkt, die Fachstelle für Senioren und Menschen mit Behinderung, die Betreuungsstelle sowie die Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Qualitätsentwicklung und Aufsicht, allesamt bislang verschiedenen Sachgebieten zugeordnet, werden daher ab sofort unter dem Dach des Sachgebiets "2.5 - Amt für Senioren und Menschen mit Behinderung" organisatorisch zusammengeführt.

Das neue Sachgebiet sei gegründet worden, um eine zentrale Anlaufstelle rund um das Thema Senioren-, Pflege- und Behindertenarbeit für die Bürger zu schaffen, heißt es in einer Pressemitteilung. Durch die Vernetzung und den dadurch bedingten regelmäßigen Austausch werde eine effizientere und bürgerfreundlichere Arbeitsweise ermöglicht.

Zu den Aufgaben des Amts für Senioren und Menschen mit Behinderung gehörten unter anderem die Beratung von Pflegebedürftigen und Angehörigen sowie die Beratung von Heimbetreibern und Heimbewohnern, die Vernetzung von verschiedenen pflegerischen und sozialen Versorgungs- und Betreuungsangeboten und die Sicherstellung gesellschaftlicher Teilhabe. Geleitet wird das Sachgebiet von Julian Morber, Tel.: 09771/ 945 64. Seine Stellvertreterin ist Sabine Wenzel-Geier, Tel.: 09771/ 941 38. red