Schüler und Schülerinnen der Tourismusschule Franken und des Fachbereichs Metalltechnik der Lorenz-Kaim-Berufsschule sammelten bei Aufenthalten in Ungarn praktische Erfahrungen wie auch persönliche Eindrücke von Land und Leuten.


Erasmus-Programm

Die beiden 14-tägigen Fahrten erfolgten im Rahmen des EU-Förderprogramms "Erasmus +". Die angehenden staatlich geprüften Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement und Werkzeugmechaniker gewannen, begleitet von einem Lehrerteam, Einblick in die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der jeweiligen Arbeitswelten im Ausland.
Bei einem umfassenden Kulturprogramm lernten sie in der zweiten Woche viele Sehenswürdigkeiten Österreichs, Serbiens und vor allem Ungarns kennen. Die fünf Schüler des Fachbereichs Metalltechnik der Kronacher Berufsschule hatten sich als gemeinsames mit den Schülern der Partnerschule in Kiskunhalas durchgeführtes Projekt für den Bau eines Räucherofens entschieden. Betreut wurden sie von ihrem Lehrer Thomas Beitzinger.
"Das gemeinsame Projekt von den Planungen und Zeichnungen über den Materialeinkauf in einem Metallwarenladen bis zum Bau war eine große Herausforderung. Verständigt haben sie sich mit einer Mischung aus Deutsch, Englisch und Ungarisch - wenn nötig auch mit Händen und Füßen", blickt Tobias Ernst zurück, der hauptverantwortlich an der Schule für die Durchführung des Erasmusprojekts zeichnet und - ebenso wie die weiteren Lehrkräfte Thomas Beitzinger, Ina Bätz und Albin Reif - als Betreuer bei den Auslandsaufenthalten dabei war. Das Ergebnis konnte sich mehr als sehen lassen.
"Das war einfach von vorne bis hinten eine klasse Geschichte", freut sich der Lehrer, der von Kronacher Seite aus nur Positives gehört habe. Dies gilt auch für den Auslandsaufenthalt der 13 angehenden staatlich geprüften Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement, die ihre Praktika ebenfalls in der Kronacher Partnerstadt Kiskunhalas leisteten. red