Die städtischen Museen auf der Plassenburg setzen ihre erfolgreiche Reihe zu Spezialthemen rund um die Burg und Kulmbach fort. Dieses Mal steht aufgrund der großen Nachfrage bereits zum zweiten Mal Napoleon auf dem Programm, der vor 250 Jahren geboren wurde und wohl eine der schillerndsten Figuren der Weltgeschichte war.

Auf wieder sehr anschauliche Weise präsentiert Historiker Gerhard Escher am Samstag, 2. November, den Feldherren Napoleon, die französische Armee und die Auswirkungen auf Kulmbach und Oberfranken.

Für die Region brachte Napoleon viel Unheil. Der Krieg ab 1792 bedeutete für die Menschen eine ungeheure Belastung und großes Leid. Über diese schwere Zeit, aber auch über die Ausrüstung und das Alltagsleben der Soldaten wird der Historiker berichten.

In Original-Uniformen

Aufgrund der guten Verbindungen zur Reenactment-Szene gibt es dieses Mal ein besonderes Schmankerl: Nach der Führung gibt es Gelegenheit, Darsteller mit Original-Uniformen zu sehen. Natürlich werden interessierten Besuchern auch die Waffen und allerlei Wissenswertes zum Militärwesen erklärt. Sowohl die "Franzosen" als auch die "Preußen" sind auf der Plassenburg vertreten.

OB Henry Schramm freut sich: "Unser Zinnfigurenmuseum mit vielen Dioramen bietet sich in idealer Weise an, Napoleon und sein Militär anschaulich zu präsentieren. Ich lade alle herzlich auf unsere Plassenburg ein." Rei.