Heinrich Neubauer ist Thurner Urgestein, das sich von jungen Jahren an über die Maßen für seinen Heimatort einsetzte und und viel bewegt hat. Neubauer ist gelernter Elektriker, der 35 Jahre im Kraftwerk Frauenaurach tätig war. Darüber hat er sich auch als sattelfester Kommunalpolitiker einen Namen gemacht.
18 Jahre lang war er Mitglied des Gemeinderats und vertrat dort mit viel Gespür die Interessen seiner Mitmenschen. Aber auch als einen Menschen, dem das Vereinsleben in Thurn viel bedeutet, kennen ihn die Thurner. Viele Jahre bekleidete er zahlreiche Ehrenämter. Und in der Pfarrgemeinde St. Michael war sein berufliches Können ebenso gefragt. Der Einbau der Kirchenheizung und die Elektroinstallation stehen auf dem Ehrenamtskonto Neubauers.
"Ich war einfach immer gerne da, wenn ich gebraucht wurde", fasste er sein Dabeisein und seine Freude am Dorfleben zusammen, "ich würde es wieder so machen." Jetzt feierte der weit über die Grenzen seines Heimatortes bekannte und beliebte "Marxn-Heiner" seinen 90. Geburtstag - und bekam Besuch von Landrat Hermann Ulm (CSU) und gleich von zwei Bürgermeistern: von Altbürgermeister Hannfried Graf Bentzel-Sturmfeder und von Heroldsbachs Bürgermeister Edgar Büttner (SPD).


Das Glück seines Lebens

Mit 17 Jahren wurde Neubauer 1943 noch zum Kriegsdienst eingezogen. 1948 kehrte er aus der französischen Gefangenschaft zurück. Das Wesentliche in seinem Leben und seine innigste Leidenschaft und Aufgabe war für ihn jedoch stets seine geliebte Familie. Mit seiner Ehefrau Gretl, die er 1950 heiratete und die nach 49 Ehejahren 1999 starb, hat er die Töchter Regina und Claudia. Heute ist er fünffacher Opa und fünffacher Uropa.