von unserem Mitarbeiter Ralf Naumann

Horhausen — Mit elf Worten beantwortet Sabrina Fischer die Frage nach dem "Wieso?". "Diese Hunde sind es wert, dass man sich für sie einsetzt", begründet die Horhäuserin ihr ungewöhnliches Hobby und ergänzt: "Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen das Tierleid sehen und handeln. Denn das fehlt!"
Seit mehr als drei Jahren nimmt Fischer Hunde aus Rumänien in Pflege und sucht ihnen ein neues Zuhause. "Diese Hunde kommen meist von der Straße oder sind entsorgt worden", erklärt die 30-Jährige. Die teilweise verwahrlosten und oftmals völlig verängstigten Vierbeiner kommen in Deutschland an und müssten "die Liebe, die ein Mensch ihnen geben kann, kennenlernen".
Es seien zum Teil Hunde, die einfach Angst vor Menschen haben, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben, geschlagen oder misshandelt wurden.