Mächtig was los war in der Dreifachturnhalle in Ebern, als rund 150 Kinder der ersten und zweiten Klassen der Grundschule Ebern/Rentweinsdorf und des Sonderpädagogischen Förderzentrums "Dominikus Savio " durch die Halle wuselten. Sie ließen ihrer Begeisterung für den Ballsport freien Lauf. Der Brose Bamberg e.V war an diesem Tag im Rahmen eines "Ballschultages" zu Gast und gestaltete mit den Kindern ein interessantes Programm rund um Basketball.

"Den Kindern soll die interessante Sportart vorgestellt und der Spaß am gemeinsamen Sport vermittelt werden", sagte Sebastian Böhnlein als Leiter des Schul- und Breitensports bei Brose Bamberg.

Mit dem Projekt "Bamberger Ballschule" hat der Verein ein neuartiges Konzept auf den Weg gebracht, das Schülern der ersten und zweiten Klasse neben der Vermittlung von ballsportartübergreifenden Elementen auch einen Einblick in die Sportart Basketball ermöglicht.

Mehrere Spielstationen

Teil dieses Projektes ist der "Bamberger Ballschultag", bei dem die Kinder im Rahmen eines Stationsbetriebs in verschiedene Ballsportarten und natürlich Basketball hineinschnuppern können. Das Basketball-Grundschulprogramm in der Region wird durch die VR-Bank Lichtenfels-Ebern eG gefördert.

Sechs Stationen gab es, die jeweils zu einem Basketballelement wie beispielsweise Dribbling oder Werfen hinführten. Spielerisch wurden Fähigkeiten wie Geschicklichkeit und Koordination durch verschiedene Übungen geschult.

An jeder Station führte ein Brose-Jugendtrainer die Sechs- bis Achtjährigen an und leitete sie durch die Übung.

Auch die siebenjährige Magdalena Schilling und der achtjährige Ben Vernon waren begeistert von diesem Aktionstag. Die beiden, die in die Grundschule Rentweinsdorf gehen, würden sofort wieder an so einer Veranstaltung teilnehmen.

"Es war zwar anstrengend, aber sehr schön", resümierte Magdalena, der die Station mit dem "Tierfangen" am besten gefiel. Hier gab es unter den Schulkindern zwei Ballwerfer, die ihre Mitschüler treffen mussten. Diese "verwandelten" sich dann daraufhin in Tiere wie zum Beispiel Krokodil, Krabbe oder Frosch.

Treffsicherheit war gefragt

Ben gefiel dagegen eine Station, bei der besondere Geschicklichkeit gefragt war. Mit dem Ball musste man hier Pylonen treffen, die auf Sportgeräten aufgestellt waren.

Große Freude herrschte bei beiden und ihren Mitschülern aus der Klasse 2a, als alle gemeinsam zum Tagessieger gekürt wurden. An einer Station wurde nämlich die Zeit gemessen, die eine Klasse benötigte, um einen Ball um Hindernisse zu rollen. Hier erwiesen sich die Schüler aus Rentweinsdorf als die Schnellsten.

Belohnt wurden alle Kinder für ihre Leistungen mit Urkunden. Die Tagessieger erhielten zudem Turnbeutel, die den jungen Sportlern bestimmt gute Dienste leisten werden.