Gestern fand das Richtfest der Zweifachturnhalle statt, die zwischen dem Höchstadter Gymnasium und der Ritter-von-Spix-Schule entstanden ist. Landrat Alexander Tritthart (CSU) und Bürgermeister Gerald Brehm (Junge Liste) sahen es als "wunderbar abgestimmtes Gemeinschaftswerk" der Stadt Höchstadt und des Landkreises Erlangen-Höchstadt.
Während der Bau des sportlichen Bereichs 3,9 Millionen Euro kostet, wurde die in den Neubau integrierte Mensa, die die circa 200 ganztagsbetreuten Schüler der Mittelschule nutzen werden, mit 900 000 Euro kalkuliert.


Beim Schwitzen wohlfühlen

Mit der Fertigstellung der Turnhalle wird im August 2017 gerechnet. Erst dann sollen die alten Turnhallen abgerissen und mit der Außenbereichsgestaltung begonnen werden, so Tritthart. Schulleiter Bernd Lohneiß hofft, dass hier bald eine nutzbare Sporthalle stehen wird. "Wenn der Bauherr, die Architekten und Landratsamt an einem Strang ziehen und dabei immer die Bedürfnisse der Schulen im Vordergrund stehen, werden sich Schüler wie Lehrer hier beim Schwitzen wohlfühlen", meinte Lohneiß.
Die Turnhalle, die nicht nur eine Symbiose der beiden Schulen, sondern zweier Schularten darstelle, zeige den verbindenden Charakter des Bauwerks.
Der Konrektor der Mittelschule, Helmut Nicklas, erklärte, wie notwendig Kapazitäten in einer so großen Schule seien. Das Ganztagesangebot würde immer mehr in Anspruch genommen. "Ich komme im Landkreis viel rum und kann schon jetzt sagen, dass uns einige Schulen um unsere Mensa beneiden werden."
Alle Beteiligten waren sowohl mit der Einhaltung des Zeitplans und der gesamten Zusammenarbeit rundum zufrieden. "Investitionen zeigen, dass es gut läuft", erklärte Tritthart. Besonders erfreut war er darüber, dass Erlangen-Höchstadt eine Bildungsregion sei und ihren Platz unter den Top 5 der 400 kreisfreien Städte weiterhin einnehme.