Bayernweit ging die Gesamtunfallzahl um rund ein Prozent zurück. In Zusammenhang mit Alkohol wurden nach Angaben der Polizei im Kreis Haßberge im vergangenen Jahr 24 Unfälle registriert (Vorjahr: 23). Allerdings sagt der Haßfurter Polizeichef Kurt Förg, dass es "eine Riesendunkelziffer in diesem Bereich" gibt. Denn nie und nimmer könne die Polizei alle Verkehrsteilnehmer kontrollieren. Und es gibt nach der Einschätzung Förgs viele Alkoholkranke, die "täglich am Straßenverkehr teilnehmen" ohne besonders fahrauffällig zu sein, wie auch Menschen, die unter Medikamenteneinfluss ins Fahrzeug steigen. Die Polizei will hier durch eine Ausweitung von Kontrollen und Aufklärungsarbeit etwa vor Großveranstaltungen entgegenwirken.