Über ein erfreuliches Ergebnis konnte die Raiffeisen-Volksbank Bad Staffelstein bei der 43. ordentlichen Vertreterversammlung berichten. Pandemiebedingt fand die Versammlung heuer nur in einer virtuellen Form statt. Diejenigen Vertreter, die sich auf diese technische Premiere einließen, waren begeistert: "Die erste virtuelle Vertreterversammlung mit allen Informationen war einfach und verständlich abzuwickeln. Zudem findet man auch zu Hause Ruhe und Zeit, sich zu informieren", resümierte Andreas Pfarrdrescher aus Schwabthal. Ein weiterer Vertreter fand, die virtuelle Version sei sehr gut aufgebaut gewesen und die Teilnahme habe Spaß gemacht.

Bilanzzahlen 2019

Namens des Aufsichtsrats und des Vorstandes hieß Aufsichtsratsvorsitzender Bruno Krick die Teilnehmer der Versammlung willkommen. Anschließend berichtete der Vorstandsvorsitzende, Bankdirektor Michael Lieb, über das Jahr 2019 und legte den Jahresabschluss vor.

Die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank wuchs 2019 um rund zehn Millionen auf rund 270 Millionen Euro (+0,3 Prozent). Zum Stichtag 31. Dezember vertrauten die Kunden der Raiffeisen-Volksbank Bad Staffelstein eG Einlagen in Höhe von etwa 231 Millionen Euro an. Die Kundenforderungen sind auf 120 Millionen Euro gestiegen.

2,5 Prozent Dividende

Das Kundenanlagevolumen steigerte sich auf gut 516 Millionen Euro (Vorjahr: 483 Millionen). Das bedeutet ein Plus von rund 34 Millionen Euro. Damit belegt die Raiffeisen-Volksbank Bad Staffelstein von der Entwicklung her bundesweit Rang 133 von 227 Banken der gleichen Größenordnung.

Nach Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von 351 447,05 Euro. Dieser bietet die Grundlage, die Rücklagen der Bank weiter zu stärken und eine Dividende von 2,5 Prozent an die Mitglieder auszuschütten. Im ersten Halbjahr 2020 wurde von den nationalen und europäischen Aufsichtsbehörden auf die Banken eingewirkt, heuer für das Geschäftsjahr 2019 auf die Ausschüttung einer Dividende zu verzichten. Die Vertreterversammlung beschloss jedoch eine Jahresdividende von 2,50 Prozent.

Vorstandsmitglied Christoph Bäumel referierte über das aktuelle Geschäftsjahr, das stark von der Pandemie geprägt ist. Norbert Gellert, seit Juli 2020 Vorstandsmitglied, stellte sich kurz vor und gab einen Ausblick auf das Jahr 2021.

Im Bericht über die gesetzliche Prüfung gab es keinerlei Beanstandungen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden entlastet.

Durch Ablauf der Wahlzeit schieden in diesem Jahr Bernhard Storath und Daniel Spaderna aus dem Aufsichtsrat aus. Beide wurden aber wieder in das Gremium gewählt. red