Sie gelten als das Rückgrat des südamerikanischen Subkontinents und gleichzeitig als eines der mächtigsten Gebirge dieser Erde: die Anden. Sie sind ein eigener Kosmos, urwüchsig, voller Kontraste und von unvergleichlicher Wildheit.

Vergletscherte Berge ragen in den tiefblauen Himmel, während nicht weit davon entfernt Nebelschwaden den Regenwald durchziehen. Unter ihrem dichten Grün verbergen sich die mystischen Stätten der Inkas, stumme steinerne Zeugen einer längst vergangenen Zeit.

Der Fotojournalist und Südamerikaexperte Heiko Beyer hat diese Welt wiederholt besucht. Für sein neues Projekt stellte er sich aber die Frage, wie es wohl sein würde, die kompletten Anden der Länge nach zu bereisen, dabei die unterschiedlichen Landschaften und Menschen zu erleben und miteinander zu vergleichen. Über sieben Jahre hinweg war Beyer voller Begeisterung und Elan im Westen Südamerikas unterwegs und vermochte es, zwischen dem Pico Humboldt und Kap Hoorn ein weitgehend vollständiges Bild dieser Bergregion zu erfassen.

In der Reihe "Bilder der Erde" können die Zuschauer Heiko Beyer am Sonntag um 17 Uhr in der Dr.-Stammberger-Halle auf seinen langen und abenteuerlichen Reisen durch Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien und Chile begleiten. red