Der Pfarrgemeinderat von Höchstadts St.-Georgs-Pfarrei hat sich in der Coronakrise bereits des Öfteren wirkungsvoll eingebracht. Die Angebote von Einkaufspatenschaften, Osterkerzenverkauf, Palmkätzchenaktion, die Telefonseelsorge sowie die Unterstützung der verschiedenen Gebetsinitiativen in der Pfarrei haben in den vergangenen Wochen bereits vielen Menschen geholfen, mit der bisweilen bedrückenden Situation besser zurecht zu kommen.

Nunmehr stand der Wunsch im Raum, den vielen Pflegediensten in der Pfarrei ein Dankeschön zum Ausdruck zu bringen. So organisierte der Pfarrgemeinderat mit den Mitarbeiterinnen der drei katholischen Kindertagsstätten St. Hedwig, St. Michael und St. Nikolaus ein "Danke-Projekt". Für 98 Mitarbeiter des Seniorenzentrums St. Anna, für die 150 Frauen und Männer, die im Kreiskrankenhaus St. Anna arbeiten, sowie für die 50 Frauen der Caritas, die im ambulanten Pflegedienst tätig sind, bastelte der Mitarbeiterstab der drei Kindergärten kleine Geschenkboxen für "süße Inhalte".

Über 200, von den Pädagoginnen bemalte Steine, auf denen ein Segensspruch aufgetragen wurde, waren für die Bewohner des Seniorenzentrums St. Anna und die Patienten, die zu Hause von der Caritas betreut werden, als etwas langlebigere Geschenke angefertigt worden. Alle Zielgruppen erhielten auch eine von Pastoralreferentin Monika Urbasik entworfene Karte. Darauf stand ein Text zum Bild des Kirchenpatrons St. Georg, dessen Attribut den Sieg des Guten über das Böse aufweist. Bei der Übergabe der Geschenke im Innenhof des Seniorenzentrums St. Anna betonte die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Karola dos Reis Goncalves, zunächst die Verbundenheit der Pfarrei zu den drei bedachten Institutionen.

Wöchentliche Gottesdienste in Spitalkirche und Altenheim, Besuchsdienste und Krankenhausseelsorge sowie die nachbarschaftliche Beziehung und Kooperation mit der katholischen Caritas im Haus "Papst Benedikt XVI." in der Steinwegstraße würden eine Selbstverständlichkeit in den wechselseitigen Beziehungen darstellen. Als ausdrucksstarkes Zeichen der Verbundenheit erwähnte Goncalves auch die Karfreitagsprozession des Seelsorgeteams, in deren Rahmen Stadtpfarrer Kilian Kemmer mit dem historischen Wallfahrtskreuz vor das Altenheim und das Krankenhaus zog, um den Segen für die Einrichtungen zu erbitten.

Nun sei es aktuell angebracht, die große Dienstbereitschaft und Verantwortung für die "Helden des Alltags" durch die Pfarrei mit kleinen Aufmerksamkeiten zu würdigen, so die Pfarrgemeinderatsvorsitzende. Wie groß sich die Dankbarkeit und Anerkennung der Pfarrei für die geleisteten Dienste zeigt, kam zum Ausdruck, indem neben Karola Goncalves und Kirchenpflegerin Tanja Schwägerl das Seelsorgsteam mit Stadtpfarrer, Krankenhausseelsorger Diakon Georg Paszek, Pfarrvikar James Nangachiveetill, Pastoralreferentin Monika Urbasik und Pfarrsekretärin Silvia Lohmann bei der Geschenkübergabe kräftig applaudierten. Natürlich waren auch die Kita-Leitungen Beate Gehr, Daniela Bätz und Rita Wittmann, in deren Häusern die Geschenke gebastelt wurden, gekommen. Dankbar nahmen Chefarzt Martin Grauer, Altenheimleitung Johanna Auerbeck und Beate Eismann sowie die Leiterin der Caritas-Sozialstation, Angela Nendel, die Geschenke für ihren Mitarbeiterstab entgegen. red