Blütenbesuchende Insekten sind vom frühen Frühjahr bis zum späten Herbst aktiv. Doch nicht immer finden sie in dieser Zeit geeignete Blüten. Besonders außerhalb des Sommers kann es für sie zu "Engpässen" kommen. Dem lässt sich entgegenwirken, wenn auf dem Balkon, im Garten oder im öffentlichen Grün Pflanzen wachsen, die für ein kontinuierliches Blütenangebot sorgen.
Seit einigen Jahren ist der Bestand der Bienen gefährdet. Auf dem Land sind Blumenwiesen, Hecken, Büsche und Bachränder eintönigen Agrarflächen gewichen, die binnen weniger Tage abgeerntet werden und keine Nahrung mehr für Bienen bieten. Jedoch kann man das sehr leicht ändern: Der Obst- und Gartenbauverein Oberhaid hat zusammen mit der Kreisfachberaterin Alexandra Klemisch ein Bienenbeeet gestaltet, das man sehr leicht in seinem Garten anpflanzen kann. Auf drei Quadratmetern ist hier eine Auswahl an winterharten Stauden getroffen worden, welche Bienen magisch anziehen, teilt der Verein mit. Schwerpunkt der Blüte ist im Spätsommer.
Am kommenden Sonntag wird das Beet der Öffentlichkeit präsentiert. Der Kreislehrgarten öffnet wie immer um 14 Uhr, zu Gast ist Ilona Munique von der Bamberger Schulbiene. Das Bienenbeet und noch viel mehr Pflanzideen und Gartenbautipps finden sich im Kreislehrgarten Oberhaid, dem Schau- und Lehrgarten des Landkreises Bamberg, direkt hinter dem Friedhof. red