Hollfeld — Im letzten Heimspiel eine Klatsche: Der Absteiger ASV Hollfeld hat am Samstag in der Fußball-Landesliga Nordwest nach einer 2:0-Führung zur Pause noch mit 2:7 gegen den ASV Vach verloren.
Zeigten die Hollfelder in der ersten Halbzeit noch eine sehr ordentliche Leistung, brachen in den zweiten 45 Minuten alle Dämme. Der erste gelungene Angriff der Partie und des ASV Hollfeld führte gleich zur Führung. Sven Rosenzweig wurde schön durch die Schnittstelle der Vacher Verteidigung bedient und netzte überlegt aus gut zehn Metern ein. Wenig später hatte Michael Gampel die Ausgleichsmöglichkeit, doch Torsteher Bornschlegel verkürzte den sowieso schon spitzen Winkel geschickt, sodass der Abschluss nicht mehr kontrolliert genug gelang. Der ASV Hollfeld spielte weiter munteren Offensivfußball und erhöhte auf 2:0. Diesmal fasste sich Joel Didoff ein Herz, als er infolge eines Konters 25 m vor dem Tor an das Spielgerät kam und unaufhaltsam Richtung Gästetor marschieren konnte. Er ließ sich nicht zweimal bitten und hämmerte das Leder unter die Torlatte. Dass Towarttrainer Thomas Bornschlegel, der am Samstag im Kasten stand, noch sein Handwerk versteht, stellte er in der 36. Min. unter Beweis. Bei einem platziert um die Mauer gezirkelten Freistoß von Garret Gachot tauchte er ab und bekam das Leder sicher zu fassen.
Kurz nach der Pause hätte Sven Rosenzweig, nachdem ihm Torsteher Schulz den Ball in die Füße spielte und dabei gut 16 m vor dem Tor stand, für die Vorentscheidung sorgen können.

Dreimal Benjamin Pommer

Sein Lupfer landete aber neben dem Gehäuse. Anschließend folgte eine Tiefschlafphase bei den Hollfeldern. Innerhalb von sieben Minuten schlug es dreimal im heimischen Tor ein. Jedesmal war Bornschlegel völlig machtlos, weil ihn seine Hintermannschaft im Stich ließ. Der eingewechselte Benjamin Pommer markierte in der 81. Min. mit seinem dritten Treffer das 2:6, ehe Daniel Uttinger mit dem zweiten Foulelfmeter der 2:7-Endstand gelang. hh