Eichelberg — Ein Vortrag über den Aufbau und das Anlegen eines Hochbeetes stand im Mittelpunkt der Jahresversammlung des Eichelberger Obst- und Gartenbauvereines. Zudem wurde beschlossen, die Mitgliederbeiträge um einiges zu erhöhen.
Erfreut zeigte sich der Vorsitzende Walter Zapf vom Obst- und Gartenbauverein Eichelberg über den Besuch der Jahresversammlung. So hatten sich auch Gäste aus den Nachbarortsteilen Heubach und Reutersbrunn im Eichelberger Gemeindehaus eingefunden, um den Vortrag von Bernhard Schaad aus Erlangen zu hören.


Ernte über Monate hinweg

Die richtige Anbaupflanzung macht es, wie der Schreinereimitarbeiter aus Erlangen ausführte, möglich, ideale Bedingungen für eine reiche und gesunde Ernte von Gemüse und Kräutern von März bis in den Oktober hinein zu schaffen.
Der Referent kam auch auf die Hochbeetumrandung zu sprechen, die aus beständigem Lärchenholz sein sollte und eine lange Lebensdauer garantiert. Im Anschluss an seinen kurzweiligen Vortrag und eine Vorführung stand er den Gartenfreunden Rede und Antwort zu ihren Fragen und wurde mit dem verdienten Beifall verabschiedet.
Vorsitzender Zapf ließ in seinem Tätigkeitsbericht noch einmal die größeren Aktivitäten Revue passieren.


Kräftige Erhöhung

Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung war die Anpassung der Mitgliedsbeiträge, die seit 14 Jahren unverändert geblieben waren. Der Vorschlag der Vorstandschaft von derzeit sechs Euro auf zehn Euro Einzel- und 18 Euro Familienbeitrag zu erhöhen, erschien den Versammlungsteilnehmern zu wenig, sie plädierten für eine eindeutigere Anhebung auf zwölf und 20 Euro, was dann bei der Abstimmung auch von der Mehrheit der Mitglieder so angenommen wurde.
Bei der Vorschau nannte Zapf den Pflanztag für eine Kornelkirsche, der mit einem Kindernachmittag zum Thema "Was kreucht und fleucht denn da" verbunden wird.
Am 3. September steht ein Tagesausflug mit dem Obst- und Gartenbauverein Reutersbrunn nach Seßlach an, während am 10. September am Bolzplatz das Brunnenfest, wieder mit einer Gaudispiel-Einlage, steigt.
Unter dem Punkt "Wünsche und Anträge" wurde angeregt, auf dem Friedhof Eichelberg weitere Urnengräber anzubringen, die Pflanzung neuer Bäume vorzunehmen und zudem die Sitzbänke rund um Eichelberg wieder neu zu aktivieren.