Der Kameradenverein hatte zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahl und Ehrungen in das Brauerei-Gasthaus Sauer in Roßdorf am Forst eingeladen.
Zunächst wurde Strullendorfs Bürgermeister Wolfgang Desel in den Verein aufgenommen. Der Kameraden- und Soldatenverein (KSV) Amlingstadt-Roßdorf wurde mit der Ehrenurkunde "Mortui viventes obligant" ("Die Toten verpflichten die Lebenden") für die guten Ergebnisse der Haus- und Straßensammlungen vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, Bezirksverband Oberfranken, durch Geschäftsführer Robert Fischer ausgezeichnet.
Geehrt wurden, auch vom Vizepräsidenten Josef Prosch, in Würdigung besonderer Verdienste mit dem Ehrenkreuz in Gold am Bande Dieter Schick, Ernst Essel sowie Hans-Walter Essel. Das Verdienstkreuz in Gold bekam der Bezirksstandartenträger Johann Fleischmann. Der Schriftführer Erich Starklauf verlas den umfangreichen Jahresbericht des KSV.
Der Kassenbericht von Erika und Ludwig Helmrich ergab geordnete Finanzen, was die beiden Kassenprüfer Franz Müller und Richard Sauer bestätigten. Kamerad Müller beantragte daraufhin die Entlastung der gesamten Vorstandschaft. Robert Fischer und Georg Brand führten die Neuwahl durch, und die alte Führung wurde einstimmig für die nächsten drei Jahre wiedergewählt.
Bei den Beisitzern ergänzen nun Sonja Schick und Richard Sauer die "alte Garde" des traditionsreichen Vereins.
Unter dem Tagesordnungspunkt "Wünsche und Anträge" stellten die Fahnenträger Dieter Schick und Hans-Walter Essel den Antrag für neue Schärpen und wünschten eine rege Beteiligung bei den bevorstehenden Terminen.
Als wichtigstes Ereignis wurde die Soldatenwallfahrt Vierzehnheiligen am 1. Mai und das 60-Jährige der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV), verbunden mit der 9. Landeswallfahrt am 5. Juni in Altötting, herausgestellt. red