Sie haben Erhalt und Pflege der Gartenkultur, Kinder- und Jugendarbeit, Freizeitgestaltung, Geselligkeit, Erfahrungsaustausch und Verschönerung des Stadtbildes als Ziel. Die Weihnachtsfeier der örtlichen Garten- und Blumenfreunde im Hotel "Alt Post" stand aber ganz im Zeichen der Ehrungen von zwei verdienten Mitgliedern.
Neben zahlreichen Vereinsangehörigen konnte die Vorsitzende Helga Selent auch einige Ehrenmitglieder, die Jugendgruppe "Blumenkinder" und den Rentnertrupp begrüßen. Auffällig war aber, dass nur wenige Männer anwesend waren.


Selbstloser Einsatz gewürdigt

"Es sollte eine Überraschung sein", kündigte Helga Selent an. Und überrascht waren die anwesenden Mitglieder und noch mehr Helga Heer und Georg Dinkel von der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft. Viel Arbeit und Herausforderungen haben die Funktionäre im Verein zu meistern. Mit ihrem selbstlosen Einsatz leisteten sie einen wichtigen Beitrag zu einer funktionierenden Gesellschaft. Für Helga Heer ist es eine Ehrensache, seit 40 Jahren im Verein mitzuwirken. Als Schriftführer, im Ausschuss und fünf Jahre lang als zweite Vorsitzende war sie tätig.
"Gartenarbeit und Blumen bereiten mir viel Freude" und "Das Interesse am Verein ist groß, weil er mir am Herzen liegt", versicherte sie. Das Stadtbild solle einen ordentlichen Eindruck bei Bewohnern und Gästen hinterlassen, darum sei sie auch bei der Zusammenstellung der Sommerblumen bei der Pflanzaktion im Stadtgebiet aktiv dabei. Zudem hat sie noch die Aufgabe ihres verstorbenen Mannes Peter Heer übernommen, an der kleinen Kapelle in der Herbstmühle im Bärental für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen.
Als "Einen Mann der Tat" bezeichnete die Vorsitzende Georg Dinkel, der seit 35 Jahren ein Aktivposten im Verein ist. "Immer wenn er gebraucht wird, ist er zur Stelle und bringt sein Wissen und seine Arbeitskraft ein". Wenn es gilt, Feste vorzubereiten, beim Osterbrunnenbau oder beim ehrenamtlichen Einsatz mit dem Rentnertrupp geht er mit guten Beispiel voran.


Roter Traktor ist Kult

Vor zwölf Jahren richtete der Verein den Kreisgartentag in Weismain aus. Hierzu baute er mit Josef Schmid einen massiven Verkaufsstand aus Holz, der immer beim alljährlichen Sommerfest benötigt wird.
"Aus Liebe zum Verein und um die Vereinsführung bei ihren vielfältigen Aufgaben zu unterstützen, bin ich da", versicherte der 77-Jährige. "Es macht mir Spaß und Freude, mit Menschen zusammenzuarbeiten, um gemeinsame Ziele zu erreichen". Er sieht auch seine Tätigkeit als "Capo" vom ehrenamtlichen Gärtnertrupp der Rentner darin, die Pflichtaufgaben der Stadt zu unterstützen. Dazu ist sein roter Oldtimer-Traktor (Porsche Baujahr 1956) mit 11 PS bei Arbeitseinsätzen schon Kult. Mit ihrem abendfüllenden Musikprogramm und besinnlichen Texten hatte die Gruppe "Fränkischer Wind" sehr zum Gelingen der Feier beigetragen. elu