Der Walsdorfer Ehrenbürger Andreas Faust konnte dieser Tage seinen 85. Geburtstag bei guter Gesundheit feiern. Der Jubilar ist ein echter Walsdorfer und verbrachte sein ganzes Leben hier, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Er besuchte die Volksschule in Walsdorf und die Höhere Handelsschule in Bamberg. Seine Jugend war nicht leicht, als er 15 Jahre alt war, verstarben seine Eltern. Andreas Faust lernte den Beruf des Großhandelskaufmanns und übte ihn bis 2001 aus, die letzten 20 Jahre war er selbstständig. 2012 verstarb seine Ehefrau, nachdem das Paar 2009 noch Goldene Hochzeit feiern konnte.
Andreas Faust war ehrenamtlich sehr aktiv. Er war 36 Jahre im Gemeinderat, davon sechs Jahre als Zweiter Bürgermeister. Außerdem war er auch in der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Stegaurach vertreten. Nach seinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat im Jahre 2002 wurde er zum Ehrenbürger ernannt. Er ist auch Träger der kommunalen Verdienstmedaille des Freistaates Bayern und der Bürgermedaille in Gold. 26 Jahre lang war Faust im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Bamberg (später Bamberger Bank) und vorher, bis zur Fusion mit Bamberg, Vorstand der Raiffeisenbank Walsdorf, später Walsdorf-Priesendorf.
Andreas Faust ist Gründungsmitglied des Sportvereins Walsdorf, war 17 Jahre Erster Vorsitzender und auch in anderen Funktionen tätig. 1981 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt und ist heute noch im Ausschuss vertreten, wie auch beim Gesangverein Walsdorf. Er führte elf Jahre den Ortskulturring Walsdorf und war maßgeblich bei der Einführung des Walsdorfer Bauernmarkts beteiligt.
Der Jubilar nimmt noch regen Anteil am Walsdorfer Gemeinde- und Vereinsleben. Tägliche FT-Lektüre und abends ein Gläschen Wein gehören jetzt zu seinem Tagesablauf. Glücklicherweise hat er wieder eine Lebenspartnerin gefunden.
Die Glückwünsche der Gemeinde Walsdorf überbrachte Erster Bürgermeister Heinrich Faatz (CSU). red