Im Anschluss an die Vorabendmesse hatte die Pfarrgemeinde zum Ehrenamtsdank ins Pfarrheim eingeladen. Pfarrer Oliver Schütz sagte in seiner Begrüßung ein herzliches Dankeschön für alle Zeit und Mühen, die die Anwesenden im vergangenen Jahr aufgewendet haben, um zu helfen, wo Hilfe und Engagement in der Pfarrei St. Bartholomäus Kirchehrenbach nötig waren.

Dabei sei er sich bewusst, dass mit einem einfachen Dank nichts von dem wirklich gewürdigt werde, was alle Anwesenden geleistet hättben. Am Ende seiner Worte verlieh er seiner Hoffnung Ausdruck, "dass alle ihrem Ehrenamt treu bleiben".

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Gebhardt bezeichnete das Ehrenamt als ein soziales Kapital, das in keiner Effizienzrechnung oder Jahresrechnung auftauche. Es sei ein unverzichtbarer, existenzieller Bestandteil einer funktionierenden und lebendigen Gesellschaft und somit unverzichtbar in einer lebendigen Pfarrgemeinde. Als besondere Höhepunkte im vergangenen Jahr erinnerte er an das 400. Wallfahrtsjubiläum in Gößweinstein mit Erzbischof Ludwig Schick und an das Patronatsfest mit Abt Michael Reepen aus der Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach.

Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende verwies auch auf die Zusammenarbeit im neuen Seelsorgebereich Fränkische Schweiz und verband dabei den Wunsch, wie es Pfarrer Stark im Auftaktgottesdienst getan hatte, "dass wir genau das tun, was wir bisher getan haben, aber eben zusammen, miteinander und füreinander und so füreinander Hoffnungszeichen werden und so gemeinsam Kirche und unsere Pfarreien im Seelsorgebereich gestalten".

Pfarrer i. R. Josef Kraus gab an diesem Abend auch bekannt, dass er nach den mehr als zehn Jahren, die er als Ruheständler in seinem Heimatort verbracht habe, ins Caritasheim St. Elisabeth nach Forchheim umziehen werde. Pfarrer Schütz und Josef Gebhardt dankten ihm für all sein Wirken in der Pfarrei und wünschten dem scheidenden Geistlichen eine gute Zeit. red