Lichtenfels — Bei der Jahresabschlussfeier der Verkehrskadetten im Myconiushaus stellte Alfons Hrubesch, der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, die Aktivitäten der Verkehrskadetten im abgelaufenen Jahr noch einmal heraus.
Allein bei den zahlreichen Veranstaltungen in der Stadthalle, aber auch bei Umzügen, Festen und anderen Ereignissen seien die rund 40 Verkehrskadetten viele Stunden im Einsatz gewesen, sagte Hrubesch. Auch im Schulwegdienst leisteten sie an den Übergängen beim Meranier-Gymnasium und beim Landratsamt wertvolle Dienste.
Die Ausbildung der neuen Verkehrskadetten habe wieder im Rahmen einer gemeinsamen Ferienfreizeit mit den Coburger Verkehrskadetten im August im Vogtländischen Langenbach stattgefunden. Zu einer weiteren gemeinsamen Ausbildung sei man erst in den Herbstferien in Rödental zusammengetroffen.
Alfons Hrubesch bedankte sich bei den Verkehrskadetten, insbesondere natürlich beim Hauptgruppenleiter Kevin Tischer, für ihren engagierten ehrenamtlichen Dienst zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und der Schüler auf ihrem Schulweg. Sein Dank galt auch der Polizei für die gute Zusammenarbeit.
Schließlich zeichnete Kevin Tischer dann mehrere Kadetten für ihre außergewöhnliche Leistungsbereitschaft aus. So bedankte er sich bei Anna Dittrich für 37 Einsätze, Vanessa Fischer für 35, Annika Fischer für 33 und Rebecca Koch für 32 Einsätze im abgelaufenen Jahr. Die meisten Einsätze, nämlich 45, hatte aber er selbst zu verzeichnen.

Drei Beförderungen

Auch einige Beförderungen standen an. Kevin Tischer ernannte Anna Dittrich, Annika Fischer und Vanessa Fischer zu Untergruppenleiterinnen. "Es macht mich schon ein wenig stolz, wenn ich sehe, wie sich junge Menschen ehrenamtlich für unsere Gesellschaft engagieren und dabei einen Teil ihrer Freizeit opfern", lobte der Erste Bürgermeister Andreas Hügerich (SPD). Es sei wichtig, anderen Menschen beizustehen und ihnen zu helfen. Durch diese Mitmenschlichkeit bekomme man auch etwas zurück.
Willibert Lankes, Leiter der Polizeiinspektion Lichtenfels, bedankte sich im Namen der Polizei für die große Einsatzbereitschaft der Verkehrskadetten. Gerade bei Großveranstaltungen seien die Kadetten unverzichtbar und eine große Entlastung für die Polizei, meinte Lankes. Durch die Teamarbeit würde zudem das Verantwortungsgefühl und das Pflichtbewusstsein und somit auch die soziale Kompetenz der jungen Kadetten gestärkt. Mit ihrem Engagement bei der Parkplatzeinweisung und bei der Schulwegsicherung leisteten die jungen Leute einen sinnvollen Dienst für die Gemeinschaft, der ihnen später bei der Bewerbung um einen Arbeitsplatz zum Vorteil gereichen könne. Alfred Thieret