Christine Escher hat sich zum ersten Mal beworben und es hat geklappt: Die Leiterin der evangelischen öffentlichen Bücherei Steppach und ihre sieben Mitarbeiterinnen können sich über den vom Bayernwerk ausgelobten Preis Lesezeichen freuen. 1000 Euro zur Würdigung der Leseförderung hatte der Kommunalbetreuer des Bayernwerks, Edgar Müller, dabei, als er der Bücherei einen Besuch abstattete.
Büchereileiterin Christine Escher weiß auch schon, was sie mit dem Geld machen will: Sie wird Kinder- und Jugendmedien dafür ordern. Lesen sei eine grundlegende Fähigkeit für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, findet Edgar Müller. Die Bayernwerk-Initiative soll dazu beitragen, auch im digitalen Zeitalter für das Lesen zu begeistern.
Betty Dallner und Bürgermeister Hans Beck (WBS) würdigten die Arbeit des "überaus aktiven Büchereiteams". 3000 Medien gibt es ungefähr in der Bibliothek. Geöffnet ist sie jeweils am Mittwoch von 17 bis 19 und am Sonntag von 10.30 bis 11.30 Uhr. Darüber hinaus ist die Bücherei immer am ersten Freitag im Monat geöffnet, wenn im Gemeindehaus die Senioren zusammenkommen. Die Auszeichnung sei 2007 zum ersten Mal vergeben worden. Wie man dazu kommt? "Man muss sich bewerben und ein bisschen Glück haben", sagten die Beteiligten in Steppach. See