Die Stadt Ebern ruft die Bürger zum Nähen von Schutzmasken auf. Einige Eberner Institutionen sind dringend auf Schutzmasken aus Stoff angewiesen, betont die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Ebern.

Das Coronavirus hat das Leben mittlerweile fest im Griff. Höchste Priorität ist es, sich selbst und die Mitmenschen zu schützen und Ansteckungen zu verhindern. "Dies spielt gerade auch in Pflegeinrichtungen, bei Pflege- und Rettungsdiensten eine elementar wichtige Rolle. Um Mitarbeiter und Bewohner der Eberner sozialen Einrichtungen zu schützen, rufen wir nun dazu auf, Schutzmasken aus Stoff zu nähen, und bitten um die Mithilfe unserer Bürger", so Eberns Bürgermeister Jürgen Hennemann.

Der gewählte Stoff sollte aus Baumwolle und bei mindestens 60 Grad waschbar sein. Weiterhin muss darauf geachtet werden, dass der Stoff zweilagig gelegt ist. Eine Nähanleitung findet sich ab nächster Woche auf der Homepage der Stadt Ebern.

Die Masken sollen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden, die in der Betreuung tätig sind. Außerdem sollen die Bewohner der sozialen Einrichtungen mit den Masken versorgt werden. Jede Maske zählt.

Alle Interessierten können ohne vorherige Anfrage drauflosnähen. Die fertigen Masken können kontaktlos bei den Institutionen abgeben werden. An den Eingängen stehen Kisten bereit, in die die Mund-Nasen-Schutzmasken gelegt werden können. Um Masken bitten die Caritas-Sozialstation, das Rote Kreuz, die Rummelsberger Diakonie, das Altenpflegeheim Sankt Elisabeth und der städtische Kindergarten in Ebern.

Bei Bedarf können sich noch weitere soziale Institutionen im Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft Ebern unter Telefon 09531/62917 oder -19 melden. Nähere Informationen stehen auch unter www.ebern.de im Internet. Auf der Homepage findet sich stets eine aktualisierte Auflistung der Institutionen, die noch Masken benötigen. jrs