Letzte Kräfte will der TV Ebern mobilisieren, um den treuen Fans, von denen es trotz der prekären Lage in der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West noch einige gibt, den ersten Saisonheimsieg zu bieten. Zu Gast am Samstag (16 Uhr) ist der FSV Unterleiterbach.
Noch ist die Eberner Mannschaft rechnerisch nicht abgestiegen, und solange dies der Fall ist, werden die Mannen um Spielertrainer Johannes Fischer alles versuchen. Im letzten Auswärtsspiel war das Team beim Tabellenzweiten Oberhaid jedoch überfordert und verlor gegen einen starken Gegner mit 1:6. Doch Rückschläge stecken die Eberner mittlerweile gut weg und werden auch beim Restprogramm versuchen, sich als Mannschaft zu präsentieren. Am heutigen Samstag sind bis auf Timo Faßlrinner, der aber auch bald wieder ins Training einsteigt, und Sven Kapell, der mit einem Bänderriss noch länger ausfällt, alle Mann an Bord. Das Lazarett hat sich gelichtet, und vielleicht platzt ja der Knoten - es fehlt ein Erfolgserlebnis, das der Moral und dem Selbstvertrauen gut täte. Mit Unterleiterbach läuft eine Mannschaft auf, die auch noch nicht aller Sorgen ledig und nur einen Punkt von der Relegation entfernt ist, zudem hat sie eine beziehungsweise zwei Partien mehr bestritten als viele Konkurrenten. Somit steht auch der FSV unter einem gewissen Druck. Zudem ist seine Auswärtsbilanz die schwächste der Liga. Neun ihrer zehn Begegnungen verloren die Unterleiterbacher da und holten drei Punkte. Ebern schaffte immerhin vier. Mit Bastian Schneider (5 Tore), Tobias Bayer (6) und Franz Schmuck (7) sind sie offensiv aber schwer auszurechnen. Die Hinrundenpartie ging mit 4:0 deutlich an den FSV, wobei das Eberner Team jedoch eine schwache Vorstellung bot und nun im Rückspiel beweisen will, das es das Siegen doch noch nicht verlernt hat.
TV Ebern: J. Kapell - Ammon, Aumüller, St. Elflein, J. Fischer, S. Fischer, Geuß, Graß,Hümmer, Kollmer, Köhler, Korn, Steinert, Zettelmeier, Zürl di