Sie sind Mittler, Bindeglied zwischen Ärzten, Patienten und Verwaltung und wertvoller neutraler Ansprechpartner, wenn irgendwo der Schuh drückt - die Patientenfürsprecher. Mit Elfriede Langheinrich gibt es am Bezirksklinikum Obermain in Kutzenberg auch weiterhin eine Patientenfürsprecherin. Die 69-jährige Ebensfelderin trat die Nachfolge von Wilhelmine Janus an, wurde nun bei einer kleinen Feier im Amt willkommen geheißen.
Langheinrich leitet schon seit Jahren die Kutzenberger LOT-Selbsthilfegruppe für Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen, bei denen eine Sauerstoff-Langzeit-Therapie notwendig ist. Die gelernte Krankenschwester war zwei Jahrzehnte am Bezirksklinikum in ihrem gelernten Beruf tätig, zunächst acht Jahre in der Orthopädie, dann in der Rheumaklinik und schließlich bis zu ihrem beruflichen Ruhestand in der psychosomatischen Station, die Langheinrich mit aufbaute.
Peter Bader, stellvertretender Vorstand des Kommunalunternehmens Kliniken und Heime des Bezirks Oberfranken, zeigte sich glücklich über die gefundene Lösung, er wünschte bei einer kleinen Feierstunde der Ebensfelderin viel Erfolg. Für die Dauer von fünf Jahren, bis 30. November 2020, wurde Langheinrich als Patietenfürsprecherin in Kutzenberg bestellt.
"Dieses Amt ist von unschätzbarem Wert, weil es wichtige Werte wie Vertrauen, Verständnis, Wertschätzung und Respekt, Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit repräsentiert", betonte Bader. del