Lichtenfels — Als Höhepunkt zum 30-jährigen Bestehen der Freizeitgruppe "E 44 119 " des Bahn-Sozialwerks (BSW) geht neben der internen Jubelfeier der Gruppenausflug in die Chronik ein.
Von Lichtenfels aus fuhr man - natürlich auf der Schiene - zur Mainschleifenbahn ins unterfränkische Volkach. Im Rahmen der vielfältigen Aktivitäten stand ein weiterer Tagessausflug unter dem Motto "Vom Eisenbahnerhimmel ins Bierparadies" im Fokus.
Ehrenvorsitzender Horst Ambos verlas das Jahresprotokoll. Der Übergang zum SEPA-Beitragseinzug führte laut Franz Schmidt zu einigen Abmel d ungen. Aktuell gibt es mehr als 30 Mitglieder und weitere 25 För derer aller Altersstufen.
Bei Gründung vor inzwischen drei Jahrzehnten standen Pflege und Erhalt des E-Lok-Oldtimers, der der Gruppe ihren Namen gab, als Anreiz im Mittelpunkt der Einsätze. Inzwischen gehöre der Oldtimer zum Bestand des Nürnberger DB Firmenmuseums.
Bedingt durch eine konkurrierende Freizeitgruppe sei der freie Zugang zum Lichtenfelser Lokschuppen im früheren Betriebswerk und damit zum dort abgestellten E-Lok-Oldtimer erschwert.
Mit Entlastung der Vorstandschaft verband Dressel die Vorschlag, Familienangehörige als Förderer in das Mitgliederverzeichnis aufzunehmen und damit deren Versicherungsschutz zu begründen.

Soziale Verpflichtung

Als Beauftragter der BSW Regionalleitung Süd unterstrich Daniel Obendorfer die soziale Verpflichtung der Stiftung Bahn Sozial Werk seit der Gründung vor 110 Jahren.
In verstärkter Sozialberatung sehe die Stiftung einen sich kontinuierlich erweiternden Aufgabenkreis. Nachhaltig seien die Organisatoren bemüht, die Leistungsfähigkeit für Betroffene zu verbessern. Nicht nur im Regionalbereich Süd wachse die Zahl der über 60-Jährigen überproportional zum Nachwuchs. Als Gebot der Stunde forderte er deshalb die Realisierung altersgerechter Aktivitäten im Jugendbereich.

Jubiläum steht bevor

Die Planungen sehen vor, den 75. Jahrestag der Inbetriebnahme des namensgebenden Oldtimers E 44 119 Mitte 2016 mit einer Jubelfeier würdig zu gestalten.
In Zusammenarbeit mit dem federführenden DB Museum könnte eine gemeinsame Jubiläumsveranstaltung als Sommerfest auf dem Programm stehen. Natürlich mit der ausstellungsfähig aufgearbeiteten Jubilarin im Mittelpunkt. Dabei könnte auch die Informationsschrift über die Baureihe E 44 neu aufgelegt werden. Klaus Oelzner