Bei der Wahl zur Landessynode, dem Kirchenparlament der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, wurden die bisherigen Vertreter des Coburger Landes bestätigt. Das teilt Dekan Andreas Kleefeld aus Coburg mit. Als nicht ordinierte Mitglieder wurden Petra Heeb aus Coburg und Bürgermeister Martin Finzel aus Ahorn gewählt. Pfarrerin Kathrin Neeb, bisher in Gemünda und ab 1. Januar 2020 Pfarrerin in Ebersdorf bei Coburg, war bereits ordiniertes Mitglied der Landessynode. Einen Wechsel gab es bei den Dekanen. Neu in der Landessynode ist Dekan Jürgen Blechschmidt aus Rügheim. Er folgt Dekanin Dorothea Richter aus Kronach nach, die nicht mehr zur Wahl angetreten war. Bürgermeister Finzel ist seit zwölf Jahren Mitglied der Landessynode. Er ist dort Mitglied des Finanzausschusses sowie Vorsitzender des Unterausschusses ländliche Räume und hat sich insbesondere für die Kirchenmusik eingesetzt. Petra Heeb gehört dem Organisationsausschuss an, der die Landesstellenplanung für die Landeskirche vorbereitet. Sie ist auch Mitglied des Fachbeirates Ehrenamt der Landessynode. Pfarrerin Neeb ist Mitglied im Ausschuss Bildung und Erziehung der Landessynode sowie im Landessynodalausschuss. Der Landessynodalausschuss ist neben dem Landesbischof, der Landessynode und dem Landeskirchenrat das vierte kirchenleitende Organ der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Alle drei wiedergewählten Landessynodalen haben sich in den vergangenen Jahren mit Erfolg für den Erhalt der Evangelischen Jugendbildungsstätte in Neukirchen eingesetzt. red