Coburg — Kinder an insgesamt 188 bayerischen Grundschulen können ab September 2015 die ersten beiden Jahrgangsstufen in einem, in zwei oder in drei Jahren durchlaufen. Denn zum kommenden Schuljahr werden zusätzlich zu den 151 bereits bestehenden Profilschulen 37 weitere Grundschulen zu flexiblen Grundschulen. Aus dem Landkreis sind die Grundschulen Weidhausen, Sonnefeld und Rödental-Einberg dabei.
"Mit einer flexibel organisierten Eingangsstufe wird die bayerische Grundschule jedem einzelnen Kind noch besser gerecht", sagte Staatssekretär Georg Eisenreich am Freitag bei der Urkundenverleihung in München. Jedes Kind solle genau die Zeit bekommen, die es braucht, um sich die elementaren Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen anzueignen. "Das bietet ein solides Fundament für den weiteren schulischen Weg", so der Staatssekretär.
Die Schulen erhalten je nach Situation vor Ort zusätzliche Lehrerwochenstunden, damit die nötige Differenzierung im Lernangebot für die Schülerinnen und Schüler ermöglicht werden kann.
Die Lehrkräfte der neuen Schulen werden in Fortbildungen auf die Arbeit in den jahrgangsgemischten Klassen der Flexiblen Grundschule intensiv vorbereitet. Erfahrene Lehrkräfte begleiten die Umsetzung des Konzepts. ct