Der Schützenbezirk Oberfranken ist um drei Ehrenmitglieder gewachsen: den früheren Bezirkstagspräsidenten Günther Denzler (Bamberg) sowie Reinhard Kraus (Stadtsteinach) und Uwe Matzner (Coburg). Beim Bezirksschützentag in Stadtsteinach würdigte Bezirksschützenmeister Alexander Hummel die Verdienste der drei Geehrten.

Günther Denzler habe als Bezirkstagspräsident von Oberfranken und als Landrat im Kreis Bamberg das Schützenwesen in der Region nach Kräften unterstützt. Dies gelte beispielsweise für die Ausgestaltung von Handlungsanweisungen von Aufsichts- und Kontrollbehörden. Dies gelte auch bei der Gewährung öffentlicher Zuwendungen, von denen die Schützenvereine, vor allem aber die oberfränkische Schützenjugend, profitiert hätten, würdigte Hummel. Denzler habe dabei immer darauf vertrauen können, "dass die Schützen mit ihren Sportgeräten verantwortungsvoll umgehen".

Reinhard Kraus aus Stadtsteinach war von 1983 bis 2005 Sportleiter im Schützengau Oberfranken-Süd Bayreuth/Kulmbach, bevor er in das Bezirksschützenmeisteramt wechselte. Als dritter Bezirkssportleiter habe er, so Hummel, hohen persönlichen Einsatz gezeigt, beispielsweise bei der Ausrichtung der Bezirksmeisterschaften. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft sei der Dank für die über 35-jährige Tätigkeit im Bezirksausschuss der oberfränkischen Schützen.

Zuletzt würdigte Alexander Hummel Uwe Matzner aus Coburg, der seit 20 Jahren im Schützenbezirk Oberfranken als Funktionär tätig ist. Bereits in den späten 1990er Jahren übernahm er das Amt des Bezirksjugendleiters und hat dort bis heute das Bezirksjugendlager veranstaltet. Als dritter und später als zweiter Bezirksschützenmeiter habe er, so Hummel, seit 2002 die erste Bezirksschützenmeister Alfons Seitz, Volker Gottfried und Alexander Hummel unterstützt. Bei Fortbildungen stehe er als kompetenter Referent zur Verfügung und gebe entscheidende Impulse für die Arbeit im Schützenbezirk.

Bekanntgabe der Regenten

Höhepunkt der Bezirksversammlung war die Bekanntgabe der neuen Regenten des Schützenbezirks Oberfranken. Als Bezirksjugendkönig ausgerufen wurde Julius Wenzel vom Schützenverein Bavaria 1911 Pinzberg, als Bezirksauflagekönig Horst Ruckriegel vom FSV Schnabelwaid-Schützen Preunersfeld und als Bezirksschützenkönig Jürgen Thomas vom SV Tell Heroldsbach.

Für die erfolgreichste Nachwuchswerbung erhielt der Schützenverein Mühlbach den Förderpreis. Der SV hat im vergangenen Jahr 16 Jugendliche als neue Mitglieder gewinnen können - so viel wie kein anderer Verein in Oberfranken. Der "Wanderpokal Bogen" ging an den ATSV Oberkotzau.

Der Bezirksschützentag in Stadtsteinach bildete den Rahmen für weitere Ehrungen. Für besonderes Engagement im Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) ausgezeichnet wurden Norbert Puchtler (Die Alten Treuen Neudrossenfeld), Michael Mackert (ASG Hofer Gaustadt), Silvia Schirmer (SG Schwarzenbach an der Saale) sowie Ulf Müller (Schützengilde Kulmbach), Reinhold Göhl (SG Redwitz an der Rodach), Stefan Melzer (SG Presseck), Albert Dresel (SG Höchstadt), Reinhard Rößlein (SV Ebrach), Günter Schlenzig (SG Coburg), Detlev Olmes (SV Weißenstadt), Jürgen Marx (ZSV Freischütz Pfannenstiel), Monika Kranitzky (ZSG Andreas Hofer Hof) und Benedikt Stricker (SV Itzgrund Großheirath).

Das Ehrenzeichen des Schützenbezirks Oberfranken "Sonderstufe" wurde Heinz Brands (SG 1306 Bamberg), Werner Schmidt-Maier (SG Mühlengrund Scheuerfeld), Matthias Heider (SG Mühlengrund Scheuerfeld), Andreas Werner (SSG Lichtenfels), Florian Dehler (SSG Lichtenfels) sowie Markus Heinz (Vorderladerschützen Staffelstein), Hermann Haag (SG Breitengüßbach) und Gerhard Neugebauer (SG Kulmbach- Ziegelhütten) zuerkannt. Als "Bestschütze Gewehr" ausgezeichnet wurde Markus Lischke (Pokalverbund Frankenwald), als "Bestschütze Pistole" Helmut Stubenrauch (SG Coburg), als "Bestschützin Gewehr" Linda Koch (SG Ludwigsstadt) und als "Bestschützin Pistole" Kerstin Schmidt (SG Coburg). red