Einen neuen Rekord verbuchten am Wochenende die jungen Männer, die sich wie in den Vorjahren auf den Weg gemacht hatten, um im Rahmen der "Christbaum-Sammelaktion" der evangelischen Kirchengemeinde ausgediente Weihnachtsbäume einzusammeln und anschließend fachgerecht zu entsorgen.

"Wir haben mit rund 110 Bäumen zwar ein paar weniger als im letzten Jahr eingesammelt, dafür waren wir so schnell wie noch nie unterwegs", bilanzierte Jakob Kestel, der Fahrer des eingesetzten Traktorgespanns, den rund sechsstündigen Arbeitseinsatz. Eine Erklärung für das schnelle Arbeitstempo hatte Jakobs jüngerer Bruder Simon parat: "Wir hatten in diesem Jahr unglaublich motivierte Helfer an unserer Seite." Gemeint waren damit auch drei Geflüchtete aus dem Iran. "Die eigentlich für den Einsatz vorgesehenen Helfer sprangen kurzfristig ab", erklärte Tobias Holley. Als die drei Asylbewerber im Gemeindehaus der Kirchengemeinde von dem personellen Notstand der ehrenamtlichen Helfer hörten, hätten sie spontan zugesagt - und seien am folgenden Tag mit Feuereifer dabeigewesen. mts