Für die international ambitionierte SG Flensburg-Handewitt ist die Partie beim Liga-Schlusslicht HSC 2000 Coburg ein "Sandwich"-Spiel.

Denn sowohl vor, als auch nach der Partie in der Vestestadt trifft das deutsche Top-Team im Viertelfinale der Champions League an: Bereits am heutigen Donnerstag um 18.45 Uhr ist die SG in Aalborg gefordert und am nächsten Mittwoch um 20.45 Uhr geht es ein zweites Mal, dann in der Flens-Arena, gegen die Dänen um den Einzug ins EHF FINAL 4 der EHF Champions League.

Großes Etappenziel der SG

Ein großes Etappenziel, das nach dem Triumph von 2014 zu gerne erstmals wieder erreicht werden soll. Mit dabei war vor sieben Jahren damals auch Drasko Nenadic, der seit Saisonbeginn das Trikot des HSC Coburg trägt. Der über zwei Meter große Rückraumspieler absolvierte sein bisher stärkstes Spiel für die Coburger im Hinspiel, als ihm gegen seine Ex-Kollegen fünf Treffer gelangen.

Zuletzt fast nur am eigenen Kreis

Eine Marke, die er zu gerne auch am Sonntagabend anpeilen würde, doch zuletzt kam der Abwehrspezialist im Angriff des HSC kaum zum Zug. Er stellte seine Qualitäten vor allem am eigenen Kreis unter Beweis, blieb allerdings bisher doch einiges schuldig. Ob der Serbe auch im Falle des drohenden Abstieges in die 2. Liga in Coburg bleibt, muss bezweifelt werden.

Zwar hat er einen Zwei-Jahres-Vertrag beim HSC unterschrieben, allerdings enthält diese Vereinbarung eine Ausstiegsklausel. ct