Einen sehr ausführlichen Sachstandsbericht gab Bürgermeister Helmut Blank (CSU) bei der Stadtratssitzung am Montag bezüglich der geplanten Umgestaltung des Dorfplatzes in Seubrigshausen ab. Rund 30 Bewohner des Stadteils waren dafür eigens in den Sitzungssaal gekommen.
Detailliert schilderte das Stadtoberhaupt den gesamten Werdegang einschließlich der Planung, nach der die Anwohner rund 256 000 Euro (abzüglich des Eigenanteils der Stadt) hätten zahlen müssen. Dieser Entwurf wurde noch einmal geändert, wodurch sich auch die Anliegerbeiträge deutlich reduzierten.
Inzwischen habe das Amt für ländliche Entwicklung mitgeteilt, dass Einverständnis mit der Planung bestehe. Im April werde Anliegerversammlung und danach eine Bürgerversammlung stattfinden. Ausdrücklich bedankte sich der Bürgermeister bei allen, die an der Planung mitgewirkt haben.


Es bleibt dabei

Das Stadtoberhaupt kündigte an, dass die Stadt auch künftig bei der bisherigen Form der Erhebung von Anliegerbeiträgen bleiben werde, also dann, wenn etwas ausgebaut wird. Es mache keinen Sinn, pauschal Beiträge zu erheben, weil man dann zehn Pötte für die Stadtteile und auch noch mehrere für die Kernstadt anlegen müsste. Das sei außerdem ungerecht.
2. Bürgermeister Michael Kastl warf noch ein, dass die Kreisstraße durch Seubrigshausen im Jahr 2017 hergerichtet werden soll, also in Abstimmung mit den Arbeiten am Dorfplatz, die bereits in diesem Jahr beginnen. "Es wird viel Geld nach Seubrigshausen geschickt, aber auch viel von den Bürgern verlangt", fasste Helmut Blank zusammen. Ich denke, dass es sich für Seubrigshausen rentiert." Michael Kastl fügte hinzu, dass es sehr gut gelaufen sei.
Die für die Dorfplatzgestaltung notwendigen Mittel sind im Haushalt eingestellt.