Trotz des beschlossenen Lockdowns im Sport soll der Spielbetrieb in der Damen-Basketball-Bundesliga sowie den 2. Ligen aufrecht erhalten werden, da diese Spielklassen vom Deutschen Basketball-Bund (DBB) als Profiklassen eingestuft werden. Diese dürfen, zwar ohne Zuschauer, aber unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen weiter spielen.

Als Profisport im Basketball definiert der DBB "alle Spielklassen, die unter den "Rettungsschirm" bzw. die Hilfemaßnahmen der Bundesregierung im Rahmen des 200-Mio-Euro-Paketes für den Sport fallen". Neben der Bundesliga, der ProA und der ProB bei den Herren sind dies auch Bundesliga und 2. Liga bei den Damen. Demnach müssten die Damen der DJK Bamberg am Samstag (20 Uhr) zum zweiten Punktspiel bei der TS/Jahn München antreten. Die DJK hat beim DBB jedoch einen Antrag auf Spielverlegung gestellt, über den bis Freitagabend aber noch keine Entscheidung getroffen worden ist.

"Während in der Herren-Bundesliga zwei Coronatests pro Woche vorgeschrieben sind, gibt es für uns lediglich eine Fiebermessung vor dem Spiel. Wir wollen aber weder unsere eigenen noch die gegnerischen Spielerinnen gefährden, so lange nicht Coronatests eine sichere Durchführung der Spiele gewährleisten. Aber andererseits ist das eine Frage des Geldes. Welcher Zweitligist kann sich das schon leisten. Vom Rettungsschirm profitieren wir nämlich aufgrund der Vorgaben nicht," sagt DJK-Geschäftsführerin Kerstin Högen. Die TS Jahn München habe einer Verlegung der Partie bereits zugestimmt, die Entscheidung des Verbandes steht jedoch noch aus. ps