Die Kirchweih in Buckenhofen wurde von den Kirchweihburschen und -madeln ausgerichtet, unter tatkräftiger Mithilfe der ortsansässigen Vereine. Der Musikverein Forchheim-Buckenhofen hatte einen wesentlichen Teil der Programmgestaltung übernommen. Das Festgelände war umzäunt, die Biertischgarnituren im notwendigen Abstand aufgestellt. Auf ein Bierzelt wurde verzichtet.

Zwei große Segel spendeten Schatten in den sonnenüberstrahlten Tagen, am nördlichen Ende des C-Sportplatzes war die Veranstaltungsbühne aufgebaut. Auf Karussells musste verzichtet werden.

Am Sonntag fand der traditionelle Kirchweihgottesdienst auf dem Festgelände statt. Die Buckenhofener Blasmusik begleitete die Lieder. Pfarrer Kalluri bezeichnete die motivierte Kerwa-Gemeinschaft als einen Eckpfeiler im gemeindlichen Zusammenleben. So wie das vor fast 60 Jahren geweihte Gotteshaus St. Josef ein Eckpfeiler im christlichen Zusammenleben sei. "Wie kann Gott so eine Pandemie zulassen, die die Welt in Angst um die Gesundheit und in Sorge um die Zukunft stürzt?", fragte der Priester in der Predigt. Er gab als Antwort, dass die Corona-Pandemie als Prüfung für die Treue und das Vertrauen zu Gott zu sehen sei. mw