Bad Kissingen — "Wir schaffen das" oder "mehr geht nicht" ist das beherrschende politische Thema in diesen Tagen. Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht, von denen viele nach Deutschland und Bayern kommen werden.
Die aktuelle Situation vor Ort diskutierte die CSU Bad Kissingen beim letzten CSU-Stadtgespräch mit Thomas Stadler, dem Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes. In Bad Kissingen seien bald die Grenzen der Aufnahmefähigkeit und Belastbarkeit mit über 300 Flüchtlingen im Erstaufnahmelager in der Röntgenstraße erreicht, sagte Stadler. Alle Helfer, Haupt- und Ehrenamtliche, seien am Limit, so seine Feststellung. Er dankte allen sehr, die sich hier in besonderer Weise tagtäglich tatkräftig und beispielhaft im Geist der christlichen Solidarität engagieren.
Es wurde deutlich, dass Fragen und Aufgaben offen bleiben: Können wir die Flüchtlinge würdig unterbringen? Wie schaffen wir die Integration der Menschen, die auf längere Sicht bei uns bleiben werden, ohne dass dies zu Lasten der Einheimischen geht? - Wie verändern sie die Gesellschaft, wie unsere Werte von Freiheit, Gleichheit und Toleranz gegenüber Andersdenkenden? red