Die geplante Versammlung der Jagdgenossenschaft Ramsthal für das Jahr 2020 musste coronabedingt ausfallen. Aus diesem Grund konnten auch die anstehenden Neuwahlen nicht stattfinden. Die Satzung der Jagdgenossen sieht vor, dass wenn ein Vorsitzender oder ein Vorstands nicht gewählt wird, der Bürgermeister des Ortes als "Not-Jagdvorsitzender" von der Unteren Jagdbehörde des Landkreises eingesetzt wird.

Deshalb leitete Bürgermeister Rainer Morper nun die Mitgliederversammlung 2021 bis zur Neuwahl. Er eröffnete und begrüßte die 20 anwesenden Jagdgenossen. Der vorherige Jagdvorsitzende Edwin Metzler lieferte seinen Bericht ab, Bernhard Sixt den Kassenbericht.

Anschließend standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Da sich die vorherigen Vorstandsmitglieder wieder zu Wahl stellten, gingen die Wahlen zügig voran. Jagdvorsteher bleibt Edwin Metzler, sein Stellvertreter Alexander Unsleber. Als Beisitzer wurde Andreas Günder und zum Schriftführer Daniel Lohfink gewählt. Bernhard Sixt ist wieder Kassenführer. Zu Kassenprüfern sind Erich Greubel und Reinhold Becker erneut gewählt worden.

Nach dem Bericht der Jäger Daniel Lohfink und Andreas Günder wurde über die Verwendung des Jagdschillings diskutiert. Es gibt, wie in den Vorjahren auch, einen Saatgutzuschuss von 150 Euro pro Hektar für die Landwirte und für die Winterfütterung außerhalb der Ortschaft bis zu 100 Euro nach Vorlage der Rechnung.

Lange wurde über den Wegebau diskutiert. Es wurde schließlich beschlossen, für den Wegebau einen Zuschuss in Höhe bis zu 2000 Euro zu gewähren. Ein Aushang des beschlossenen Jagdschillings soll demnächst im Gemeindeinfokasten erfolgen.

Die Jagdgenossen beschlossen auch, sich bei Grenzgang 2022 einzubringen. Bei einer der nächsten Bürgerversammlungen will sich die Genossenschaft mit ihren Aufgaben präsentieren.