An den Rathäusern Maxplatz, Geyerswörth und Altes Rathaus wehen am Freitag, 8. September, wieder die Welterbeflaggen als Zeichen der Solidarität unter den Welterbestädten. Ins Leben gerufen wurde der Solidaritätstag der Welterbestädte von der Organisation der Welterbestädte (Organisation of World Heritage Cities, OWHC).
"Bamberg ist Teil der internationalen Welterbefamilie. Als aktives Mitglied der OWHC setzen wir mit den Welterbeflaggen ein sichtbares Zeichen unserer Zusammengehörigkeit", so Patricia Alberth, Leiterin des Zentrums Welterbe Bamberg, in der Pressemitteilung aus dem Rathaus.
Der 8. September repräsentiert die Gründung der OWHC 1993 in Fez, Marokko. Ziele des Städtenetzwerks sind neben der Umsetzung des "Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt" (Unesco-Welterbekonvention) auch die Förderung der Zusammenarbeit von Welterbestädten, insbesondere der Austausch von Informationen und Fachwissen im Bereich Denkmalpflege und Kulturerbe-Management.
Auf diese Weise soll die Solidarität unter den Welterbestädten gestärkt werden. Hierzu dienen auch internationale Kongresse, Konferenzen, Seminare und Workshops, die den Umgang und die Strategien zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Welterbestädte thematisieren. Insbesondere Fachleute und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Mitgliedsstädte sind hier vertreten.
Derzeit sind weltweit 280 Städte Mitglied der OWHC. Das Netzwerk hat seine Zentrale in Quebec (Kanada) und wird über acht Regionalbüros verwaltet. Das Regionalsekretariat Nordwesteuropa und Nordamerika hat seit Dezember 2011 seinen Sitz in Regensburg. red