Vom 22. bis 30. September 2017 ist "die Welt zu Gast im Landkreis Bamberg": So lautet das Motto für eine Internationale Woche, die bereits auf Hochtouren vorbereitet wird. "Der Landkreis Bamberg blickt über seine Grenzen hinaus nach Europa, um die Völkerverständigung zu stärken und fruchtbare Kontakte zu knüpfen", so Landrat Johann Kalb (CSU).
Auslöser für die Idee war das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft des Landkreises Bamberg mit dem polnischen Landkreis Jelenia Góra. Vor diesem Hintergrund entstand der Wunsch, mit einer Veranstaltungsreihe im Landkreis dazu beizutragen, grenzüberschreitendes Verständnis zu schaffen und anschaulich zu machen, wie lohnend internationale Kontakte sein können.


Weltoffenheit wird gelebt

Im Landkreis Bamberg wird Weltoffenheit gelebt: Zahlreiche Gemeinden, Schulen, Vereine und andere Institutionen pflegen Partnerschaften mit anderen Ländern. Und auch in früherer Zeit gingen bereits Impulse aus dem Landkreis hinaus in die Welt und umgekehrt. Man denke nur an den jüdischen Tuchhändler Levi Strauss aus Buttenheim, der in die USA auswanderte und dort die berühmteste Hose der Welt erfand. Oder an die bereits Mitte des 19. Jahrhunderts bestehenden Verkehrsverbindungen in der Region, wie die nach dem bayerischen König Ludwig I. benannte Ludwigs-West und die Süd-Nord-Bahn.


Zwei Zugstunden bis Berlin

Auch heute liegt der Landkreis Bamberg im Knotenpunkt eines bedeutenden Eisenbahnnetzes und wird künftig nur noch zwei ICE- Stunden von der Bundeshauptstadt Berlin entfernt sein. Der Main-Donau-Kanal schließlich, der im Süden und Westen durch den Landkreis führt, verbindet die Nordsee mit dem Schwarzen Meer.
Die Internationale Woche unter dem Motto "Die Welt zu Gast im Landkreis" möchte diese besonderen Aspekte mit einem Veranstaltungsreigen ins öffentliche Bewusstsein rücken. Neben dem Landkreis Bamberg meldeten sich über 20 Institutionen, darunter Schulen, die Universität Bamberg, die Bayerische Sportjugend, der St. Michaelsbund, die Volkshochschule Bamberg-Land, der Flusspara-dies Franken e. V., diverse Gemeinden und andere Einrichtungen mit Ideen für Einzelveranstaltungen. So haben die Organisatoren zum heutigen Stand 40 Veranstaltungen gesammelt, an denen im Detail weitergeplant wird.
Das Projektmanagement für die "Internationale Woche" hat das "Kulturbüro" von Sibylle Kneuer, freiberufliche Kulturwissenschaftlerin, übernommen. Sie kümmert sich um die Koordination der Veranstaltungen, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Unterstützung der Veranstalter - ergänzt damit das Team um Renate Kühhorn und Ehrenamtsbeauftragte Friederike Straub aus dem Landratsamt Bamberg. red