Zwei Monate vor seinem 82. Geburtstag ist mit Konrad Ruppert ein Weilersbacher Urgestein gestorben. Heimatverbunden, bodenständig und bescheiden, gepaart mit einer großen Hilfsbereitschaft und viel Fleiß - so wird der "Conny" vielen Weilersbachern in Erinnerung bleiben.
An der Natur und am Gemeinwohl hing sein Herz. Von Beruf war Ruppert Gärtner. Doch man kannte in auch als einen sattelfesten Kommunalpolitiker, der sich für seine Mitmenschen einsetzte und glücklich war, wenn er helfen konnte.
Ruppert war ein Mensch, dem das Weilersbacher Vereinsleben sehr viel bedeutete. In fast allen Ortsvereinen stand sein Name in der Mitgliederliste, meist als Ehrenmitglied. 30 Jahre war Konrad Ruppert kommunalpolitisch in seiner Heimatgemeinde tätig, von 1972 bis 2002. Davon zwölf Jahre als Dritter Bürgermeister und 18 Jahre als Gemeinderat und Verbandsrat im Abwasserzweckverband Kirchehrenbach/ Weilersbach.


Ehrenteller der Gemeinde

Als Anerkennung für seine Leistungen im Gemeindegremium wurden Ruppert viele Ehrungen zuteil. Den Ehrenteller der Gemeinde bekam er 1992. Überaus geschätzt war genauso sein gärtnerisches Talent. So wurde der neue Friedhof von ihm angepflanzt und fast sämtliche Außenanlagen der Gemeinde von ihm gestaltet. Auch in der Pfarrgemeinde St. Anna war sein berufliches Können gefragt.
An die 40 Jahre hat er für die Wallfahrtskirche den alljährlichen Adventskranz gebunden. Für die Pflege des Kirchenumfeldes stand er jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung. So war die Zahl der Freunde, Gemeinde- und Vereinskollegen sowie Bekannten groß, die ihm am vergangenen Samstag das letzte Geleit gaben.