Ganz im Fokus der im Herbst zu erwartenden personellen Veränderungen in der Führungsspitze stand die Frühjahrstagung des Leichtathletik-Bezirks IV Oberfranken in Kulmbach. Fast drei Stunden "rangen" die Mitarbeiter unter Federführung des stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Rüdiger Hecht (Forchheim) um Lösungen. Und am Ende kam ein gutes Ergebnis heraus.
Das Gremium hatte darüber hinaus noch eine Reihe weiterer Punkte abzuarbeiten. Termine für Bezirksmeisterschaften sollen künftig verbindlich im November vor Saisonbeginn festgelegt werden. Auf Hallen-Meisterschaften will der Bezirk künftig nicht mehr verzichten. Nach dem Rücktritt von E-Kader-Koordinatorin Sabine Renner wird Frank Hörl (Selb) als "Leitender Koordinator" diese Tätigkeit übernehmen. Ihm zur Seite steht Daniel Schmid (TS Lichtenfels). Nach der Sichtung im Herbst in Fürth sind im Winterhalbjahr 2017/18 Wunsiedel, Selb und Weißenstadt für Fördermaßnahmen in Aussicht genommen. Das Programm endet im Frühjahr 2018 in Lichtenfels und Forchheim, wobei C-Trainer-Fortbildungen grundsätzlich in E-Kadermaßnahmen eingebunden werden sollen.
Oberfranken bekommt in Selb einen weiteren BLV-Stützpunkt mit Schwerpunkt "Wurf" (Speer). Frank Hörl wird den Stützpunkt leiten.
Für die Bedienung der bezirkseigenen Zeitmessanlage ist nach dem Rückzug von Alfred Kotissek (Memmelsdorf) ein Nachfolger gefragt. Mit einem attraktiven Vergütungssystem soll interessierter Nachwuchs angeworben werden. Michael Herold (Kulmbach) übernimmt von Dieter Rogler auch die Führung der Senioren-Bestenliste.
Auf Anregung von Frank Hörl (Selb) sollen für Meisterschaften der U20 und jünger Medaillen über den Bezirk ausgegeben werden; auch die Teilnehmer an Mannschafts-Meisterschaften sollen anstelle von Pokalen mit Plaketten gewürdigt werden.
Schließlich trat der Bezirksausschuss dafür ein, Siegerehrungen bei oberfränkischen Meisterschaften würdevoller zu gestalten. Der personelle und zeitliche Aufwand wird von Ausrichtern oft unterschätzt und sollte im Orga-Ablauf eingeplant werden. sörg