Die Siegesserie der Herzogenauracher Handballer in heimischer Halle hat Bestand. Nach einer größtenteils überzeugenden Vorstellung holte sich die TSH im fünften Spiel in der Gymnasiumhalle den fünften Sieg. Da sich der HC Forchheim im Spitzenspiel der Bezirksoberliga gegen den bisherigen Tabellenführer SG Regensburg II deutlich durchsetzte, stehen alle drei Teams punktgleich auf dem ersten Platz.

TS Herzogenaurach -
TSV Neutraubling 31:27
Die Partie begann ausgeglichen, da die Gäste einen guten Start erwischten. Der Abwehrverbund der TS-Sieben agierte zu passiv, so dass der Gegner zu einigen Toren aus der zweiten Reihe kam. Bis zum Stand von 8:8 war die Begegnung völlig offen, doch dann drehten die Schuhstädter mächtig auf. Durch eine viel aggressivere Abwehr und ein effektives Offensivspiel gelang der Heimmannschaft ein 6:0-Lauf.
Neutraubling war verunsichert und konnte in dieser Phase kaum etwas entgegensetzen, während den Handballern der TSH nahezu alles gelang. Der Halbzeitstand von 19:11 war redlich verdient und die Partie schien bereits vorentschieden.
Die Hauptaufgabe war, sich nicht auf dem Vorsprung auszuruhen, sondern bestenfalls noch einen draufzusetzen, um keinerlei Fragen mehr aufkommen zu lassen. Dies gelang allerdings nicht so recht, da die Gäste nicht aufsteckten und sich allmählich ins Spiel zurückkämpften. Bis knapp eine Viertelstunde vor Schluss lieferten die Mannen um Kapitän Jonas Hirning allerdings eine konzentrierte Vorstellung ab und hielten die Aufholjagd der Gäste in Grenzen.
Dann allerdings kam eine Schwächphase der Hausherren, die dem Gegner binnen weniger Minuten neue Hoffnung gab. Durch leichtfertig vergebene Chancen und eine schwächelnde Abwehr schmolz der Vorsprung auf zwei Treffer (27:25). Die Partie hätte eng werden können, jedoch dezimierten sich die TSVler mit Meckern gegen die Schiedsrichter mehrfach selbst. So setzte sich die fast permanent in Überzahl agierende TSH doch souverän durch. Die Rückraumwerfer Thomas Janson und Jürgen Wonner erzielten knapp die Hälfte aller Herzogenauracher Tore. Von der Sieben-Meter-Linie waren Hirning und Markus Theiss nervenstark. mth
TSH: Mayer - Theiss (5/4), Hirning (3/2), Wayand (2), Kares (2), Sieber, Janson (8), Wonner (7), Auer (4), Welker, Kopatsch, Lampert, Kundmüller, Josnik