Gleich zwei absolute Topspiele stehen auf dem Programm in der Kreisliga Coburg/Lichtenfels. Der Tabellenzweite aus Staffelstein will Spitzenreiter Pfarrweisach stürzen, während der TSV Sonnefeld gegen Verfolger SV Ketschendorf auch ein schweres Spiel erwartet.
Die Augen sind am 26. Spieltag vorwiegend auf das Spitzenspiel in Staffelstein gerichtet. Die Badstädter sind schon mit über 200 Besuchern im Schnitt der Zuschauerkrösus in der Kreisliga und sicher pilgern auch am Sonntag viele in die Sportanlage der Badstädter, wenn die Jungs um Coach Erbil Demirel versuchen, den Tabellenführer zu stürzen. Mit einem Sieg der Hausherren wären beide Teams punktgleich und der TSV Staffelstein mit dem besseren Torverhältnis vorne.
Nicht weniger interessant dürfte es in Sonnefeld werden, wo der SV Ketschendorf gastiert. Das Duell steht ganz im Sinne der beiden Spielertrainer:


Wettschießen der Spielertrainer

Bastian Renk traf in seinen letzten zwölf Spielen immer - eine schier unglaublich Serie für den Akteur der Sonnefelder, aber auch sein Gegenüber Patrick Schuberth lochte in den letzten vier Partien insgesamt acht Mal ein. Damit wurde der SV Ketschendorf schon Vierter. Weiter nach oben wird es wohl kaum gehen, aber vielleicht gelingt ja ein Auswärtssieg.


Vier Mal Abstiegskampf

Das Kellerduell steigt in Wildenheid, wo der TBVfL auf die Spvg Eicha trifft. Die Trächer haben sieben Punkte Vorsprung und nur ein kleines Wunder hilft dem TBVfL noch, den Klassenerhalt zu packen. Wenn überhaupt, dann über die Relegationsspiele, die aber bei einer weiteren Niederlage auch zu den Akten zu legen sind.
Das Gleiche gilt auch für den TSV Oberlauter, der sich zu Hause gegen en SV Heilgersdorf beweisen muss. Schwer wird es aber auch dann für die Mannen um Trainer Uwe Sollmann, nochmals das rettende Ufer angreifen zu können. Die Relegation ist auch hier höchstens das Maß der Dinge.
Mit einem Heimsieg könnte die TSG Niederfüllbach gegen den Schwabthaler SV wohl schon für ein weiteres Jahr Kreisliga planen, denn dann hätten sie auf den Gegner vier Punkte Vorsprung. Wichtiger wäre der Abstand zu den Coburg Locals, die momentan den ersten von zwei Relegationsplätze einnehmen und drei Punkte hinter der TSG eingestuft sind.
Die Coburg Locals haben zudem beim VfB in Einberg ein schweres Spiel und es ist kaum anzunehmen, dass sie dort drei Punkte entführen können. Einberg kann zudem ganz locker aufspielen mit seinen 35 Punkten und Platz neun.


Mittelfeldduelle mit Torgarantie

Der abgeschlagene Titelfavorit aus Ebersdorf will sich gegen den FC Schwürbitz (10.; 32 Punkte) für das 2:2-Hinspielremis revanchieren und Topkanonier Paul Scheller (38 Treffer) könnte bereits am Sonntag die 40-Tore-Marke knacken. Auch zwischen Ahorn und Großgarnstadt geht es lediglich um Tabellenkosmetik. Beide (je 36) haben nach oben und unten viel Luft und können den Zuschauern nochmals ein Spektakel bieten.