Um die Mobilfunkversorgung im Landkreis Forchheim zu verbessern, hat die Telekom nach eigenen Angaben in den vergangenen neun Monaten einen Standort neu gebaut, einen mit LTE und 18 mit 5G erweitert. Durch den Ausbau verbessere sich die Mobilfunk-Abdeckung im Landkreis.

Insgesamt stehe damit laut Pressemitteilung des Unternehmens mehr Bandbreite zur Verfügung. Außerdem werde auch der Empfang in Gebäuden besser.

Die Standorte befinden sich in folgenden Kommunen: Egloffstein, Forchheim (8), Gößweinstein, Gräfenberg (2), Hallerndorf, Hiltpoltstein, Igensdorf, Leutenbach, Neunkirchen am Brand, Obertrubach, Pretzfeld und Wiesenttal. Zehn Standorte dienen zudem der Versorgung entlang der Autobahn und der Bahnstrecke.

Die Telekom betreibt im Landkreis Forchheim jetzt 43 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liege bei rund 97 Prozent. Bis 2022 sollen weitere zwölf Standorte hinzukommen. Zusätzlich sind im selben Zeitraum an neun Standorten Erweiterungen mit LTE und 5G geplant.

Bundesweit baut die Telekom den Angaben zufolge pro Jahr bis zu 1500 neue Mobilfunkstandorte. Darüber hinaus werde das Unternehmen bis Ende 2020 an über 10 000 weiteren Standorten die Kapazitäten für ihre Kunden vergrößern. Der LTE-Ausbau sei deshalb so wichtig, weil alle LTE-Standorte im zukünftigen 5G-Netz genutzt würden.

Beim Mobilfunkausbau ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümern angewiesen, um notwendige Flächen für neue Standorte mieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (http://www.dfmg.de) wenden.

Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland, sagt: "Wir bauen pro Jahr rund 1500 neue Standorte, die Hälfte davon im ländlichen Raum. Außerdem erweitern wir an bestehenden Standorten fortlaufend unsere Kapazität." red