Münchberg — Das mit über 150 Startern der Altersklasse U13 aus knapp 30 Vereinen gut besetzte Turnier "Unter dem Rohrbühl" in Münchberg dient dem Bayerischen Judoverband dazu, neue Athleten für seinen U15-Kader zu gewinnen und ist deshalb als wichtiges Sichtungsturnier einzustufen. Der Post-SV Bamberg schickte neun Nachwuchstalente ins Rennen, der ASV Naisa Ellerntal drei. Mit zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze konnten die Judoka aus dem Bamberger Raum sehr zufrieden sein.
Jeweils den ersten Platz erkämpften sich mit starken Auftritten Valentin Koserog (-46 kg) und Paul Hartmann (-50 kg) vom Post-SV Bamberg. Valentin Koserog setzte sich Pool-System (jeder gegen jeden) gegen vier weitere Teilnehmern durch. Er verlor zwar die erste Begegnung, gewann jedoch alle weiteren Kämpfe vorzeitig jeweils mit Hüfttechniken und anschließendem Haltegriff, mit der Folge, dass er sich aufgrund der besseren Unterbewertung am Ende über Platz 1 freuen durfte. Paul Hartmann setzte sich in der Gruppe von sieben Teilnehmern im Doppel-KO-System durch. Nach Freilos gewann er das Halbfinale durch eine kleine Wertung für Hüftwurf und anschließenden Haltegriff. Im Finalkampf behauptete er sich gegen seinen Kontrahenten vom TSV Großhadern im Griffkampf und erzielte in der Folge mehrere Wertungen für Kontertechniken (Tani-otoshi) bevor er seinen Gegner erneut in den Haltegriff nahm und den Kampf endgültig für sich entschied.
Sein Vereinskamerad Gianluca Pellegrinon erkämpfte sich im Schwergewicht (+55 kg) Silber, Maxim Koserog (-31 kg) holte Bronze. Ebenfalls Bronze erkämpfte sich vom ASV Naisa Ellerntal Bente Fünfgelder (-36 kg). Weitere Platzierungen erreichten die Post-SV-Judoka mit Platz 4 für Moritz Franke (-28 kg) und Platz 5 für Sonja Beer (-36 kg). Die jüngeren Jahrgänge aus Bamberg und Naisa, Theresa und Marlene Gehring, Ken Öztürk, Ole Fünfgelder und Johannes Land konnten sich bei diesem Turnier noch nicht durchsetzen und schieden nach jeweils zwei Niederlagen aus. oh