Nach den Online-Proben sind beim Volkschor nun wieder Präsenzproben angesagt. In Zeiten der Corona-Pandemie ist es für viele Vereine doppelt schwer, geeignete Räume zu finden, um ihr "Alltagsgeschäft" wieder aufzunehmen. Allein schon, weil die Mindestabstände gewahrt werden müssen. Und da sind die Räumlichkeiten, die bisher genutzt werden konnten, oft zu klein.

Zwei Meter Abstand nötig

Bei Chören ist das Problem besonders groß, denn hier muss der Abstand zwischen den Personen zwei Meter betragen. Deshalb konnte der Volkschor Herzogenaurach nach den Ferien auch nur mit maximal 20 Sängerinnen und Sängern im Generationenzentrum proben. Alle anderen Mitglieder mussten die Probe von zu Hause aus am Bildschirm verfolgen, wenn sie "dabei" sein wollten.

Kompletter Chor

Dank Pfarrer Hetzel von der katholischen Kirchengemeinde St. Magdalena kann der Volkschor seine Lieder nun zweimal im Monat in kompletter Mannschaftsstärke in der großen Stadtpfarrkirche üben. Über dieses großzügige Angebot freuen sich alle Beteiligten, vor allem Chorleiterin Cornelia Schmid. Denn so kann sie mit ihren "Schäfchen" sehr viel besser am Gesamtchorklang arbeiten. Bei der Akustik, die im Kirchenraum herrscht, sollte das für alle ein besonderes Vergnügen sein - obwohl auch hier die Abstandsregelungen gelten. red