Damit Senioren oder andere Menschen, die den Risikogruppen angehören, nicht extra ihre Wohnungen verlassen und sich der Gefahr einer Corona-Ansteckung aussetzen müssen, gibt es weiterhin Hilfe beim Einkaufen. Die Eberner Bürgernetzgemeinschaft bietet eine Lösung an: Jüngere Bürger, die ohnehin für sich oder ihre Familie zum Einkaufen gehen, könnten auch jetzt, während des "Lockdowns light" einfach Besorgungen für Senioren oder Angehörige der Risikogruppen miterledigen, wie die Stadt weiterhin mitteilte. So würde verhindert, dass die Senioren sich unnötig der Gefahr einer Ansteckung aussetzen.

Das Hilfsangebot ist bisher gut angelaufen. Es haben sich schon im Frühjahr zahlreiche Freiwillige gemeldet, die bereit sind, Einkäufe zu erledigen. Sie konnten schon an Senioren vermittelt werden und kauften regelmäßig für sie ein.

Die Stadt möchte diesen Dienst auch jetzt wieder anbieten. Senioren und Zugehörige der Risikogruppen können sich im Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft Ebern unter der Ruf 09531/62917 oder 62919 melden. Es stehen noch Freiwillige in den Startlöchern, die gerne helfen.

Helfer, die über ihr privates Netzwerk hinaus unterstützen möchten und ehrenamtlich Besorgungen für Senioren erledigen wollen, können sich auch im Bürgerbüro der VG Ebern melden und werden bei Bedarf vermittelt. Es kann auch eine Mail an buergerbuero@ebern.de geschrieben werden.

"Wir appellieren an die jüngeren Eberner: Bitte achtet auf die Senioren und Angehörigen der Risikogruppen in eurer Umgebung, auf die älteren Nachbarn, auf Bekannte oder Verwandte, die alleinstehend sind oder deren Familien nicht vor Ort sind. Bietet gerade in dieser Zeit den Risikogruppen eure Hilfe an", bittet Bürgermeister Jürgen Hennemann. Wer bei anderen Dingen Hilfe benötigt oder Hilfe anbieten möchte, kann ebenfalls über die Bürgernetzgemeinschaft vermittelt werden. red