Mit dem Abschluss der letzten Wettpartnerschaft in der vergangenen Woche endete die "soziale Wette" der Adalbert-Raps-Stiftung. Das Ergebnis der Initiative, im Rahmen derer die Stiftung wettete, dass gemeinnützige Organisationen es innerhalb eines Zeitraums von drei Monaten nicht schaffen würden, mindestens drei neue ehrenamtlich Engagierte für ihr jeweiliges Angebot zu gewinnen, übertrifft dabei alle Erwartungen: Mit 30 von 30 gewonnenen Wettpartnerschaften und 240 neuen ehrenamtlich Engagierten für Oberfranken ist die "soziale Wette" ein voller Erfolg. Alle teilnehmenden Organisationen dürfen sich nun nicht nur über die neu gewonnenen Helfer für ihr jeweiliges Engagement, sondern auch über den verdienten Wetteinsatz in Höhe von insgesamt 31 500 Euro freuen, den die Stiftung den Organisationen nun als Fördermittel zur Verfügung stellt.

Insgesamt konnten im Rahmen der "sozialen Wette" 240 neue ehrenamtlich engagierte Helfer für Oberfranken gewonnen werden. 12 für die Region Hof, 19 für den Landkreis Wunsiedel, 20 für Coburg, 10 für Kronach, 28 für Bayreuth, 46 für Kulmbach, 29 für Forchheim und 70 für Stadt und Landkreis Bamberg. Außerdem engagieren sich nun sechs "Neue" ehrenamtlich für den Regionalverband Oberfranken des Malteser Hilfsdiensts. Obwohl die einzelnen Wettpartner zum Erreichen des Wettziels nur drei neue Engagierte hätten gewinnen müssen, haben die teilnehmenden Organisationen durchschnittlich jeweils acht Helfer für ihr Projekt begeistern können. "Wir sind überwältigt von der großen Wett-Teilnahme und dem Engagement der Bürger und Bürgerinnen Oberfrankens", so der vorsitzende Stiftungsvorstand Frank Alexander Kühne. "Unserem Ziel, das bürgerschaftliche Engagement in Oberfranken zu stärken, sind wir dadurch wieder ein Stück nähergekommen. Die "soziale Wette" ist für uns ein großer Erfolg!"

Die Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements und damit verbunden die Stärkung der sozialen Teilhabe in Oberfranken hat für die Adalbert-Raps-Stiftung oberste Priorität. Neben ihrer Fördertätigkeit im klassischen Sinne verfolgt die Stiftung dieses Ziel mit neuen, kreativen Ansätzen.

Wie bei einer Wette üblich, ging es auch bei der "sozialen Wette" der Adalbert-Raps-Stiftung um einen attraktiven Wetteinsatz in Form der finanziellen Unterstützung in Höhe von bis zu 1400 Euro pro Wette. Wurde die Wettbedingung mit dem dritten gewonnen Ehrenamtlichen erfüllt, erhielt die Organisation eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 500 Euro. Für jeden vierten bis sechsten gewonnen Ehrenamtlichen spendete die Stiftung zusätzlich 100 Euro und für jeden siebten bis zehnten neuen Unterstützer sogar 150 Euro. Die Stiftung stellte im Rahmen des Wetteinsatzes insgesamt Fördermittel in Höhe von bis zu 42 000 Euro frei. red