Ihnen treiben wir diese Menschen in die Arme, wenn wir jedem den Stempel des Rassisten und Fremdenhassers aufdrücken, der angesichts der Zuwanderung besorgt oder skeptisch ist. Er muss seine Gedanken ebenso äußern dürfen wie die, die in der Zuwanderung eine Bereicherung sehen. Und er muss sich damit ernst genommen fühlen.
Es ist eine Aufgabe, deren Lösung von der "großen" Politik kaum zu erwarten ist. Sie ist schon mit einfacheren Aufgaben der Flüchtlingskrise überfordert. So bleibt auch dies eine Herausforderung für die haupt- und ehrenamtlichen Helfer an der Basis und für die Kommunalpolitik. So schwer es scheint, es muss auch diese Aufgabe noch vor Ort gestemmt werden. Es sind die Pfarrer in ihren Gemeinden, sind Bürgermeister und Stadt- oder Gemeinderäte, die jetzt ihre Bürger an der Hand nehmen müssen - notfalls wörtlich.