von unserem Redaktionsmitglied Rainer Lutz

Fornbach — Maksym wird den Besuch in Deutschland wohl nicht vergessen, so lange er lebt. Denn dass er lebt, verdankt er den fünf Wochen im Coburger Land, die ihm die Tschernobyl-Kinderhilfe Neustadt geschenkt hat. Gemeinsam mit 19 anderen Kindern aus der Katastrophenregion von Tschernobyl gehört der Neunjährige zur diesjährigen Gruppe, die zur Erholung ins Pfadfinderheim in Fornbach geholt wurde.
Schon am ersten Tag, vor fast drei Wochen, fiel einer Mitarbeiterin des Vereins Tschernobyl-Kinderhilfe auf, dass Maksym seine Hand versteckt. Auf Nachfrage zeigt er einen einfachen Verband. Als die Betreuer die Binde vom Finger nehmen, sind sie schockiert.